Entgeltverzeichnis

Die Entgelte sind in ihrer monatlichen Höhe angegeben; die Höhe des monatlichen Entgeltes errechnet sich aus einem Zwölftel des jeweiligen Jahresentgeltes.

Elementare Musikerziehung

„Musik für Mäuse“ 23,50 Euro
Musikalische Früherziehung (MFE) 23,50 Euro
Musikalische Grundausbildung (MGA) 23,50 Euro
Instrumentales Orientierungsjahr
"Instrumenten-Karussell“
49,00 Euro


Instrumental- und Vokalunterricht

Einzelunterricht (45 Minuten) 82,00 Euro
Einzelunterricht (30 Minuten) 64,00 Euro
2er-Gruppenunterricht (45 Minuten) 49,00 Euro
2er-Gruppenunterricht (30 Minuten) 32,00 Euro
3er-Gruppenunterricht (45 Minuten) 32,00 Euro
4er-Gruppenunterricht (45 Minuten) 25,00 Euro


Ensembles, Orchester, Vocalensemble, Musiktheorie

Ensembles und Musiktheorie 5,00 Euro
Ensembles und Musiktheorie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die keinen Unterricht an der Musikschule erhalten 12,00 Euro
Vocalensemble Langen, Chor der Musikschule 5,00 Euro
Vocalensemble für Teilnehmerinnen, Teilnehmer, die keinen Unterricht an der Musikschule erhalten 11,00 Euro
Orchester und Big Band unentgeltlich


Ermäßigungen

Entgeltermäßigungen für  weitere Familienmitglieder
Zweites Familienmitglied - Ermäßigung 25 %
Jedes weitere Familienmitglied – Ermäßigung 50 %

„Musik für Mäuse“, Musikalische Früherziehung und Musikalische Grundausbildung gelten nicht als Instrumentalunterricht; sie bleiben deshalb auch bei der Gewährung von Entgeltermäßigungen unberücksichtigt.

Sonderregelungen bei Bezug von Leistungen nach SGB XII und SGB II sind der Ziffer 10 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Musikschule zu entnehmen.

Mietinstrumente stehen in begrenzter Zahl zur Verfügung.

Monatsmiete für Mietinstrumente
Tarif 1. Der gilt für folgende
Instrumente: Violine,Blockflöte,
Trompete, Posaune, Tenorhorn,
Gitarre, E-Gitarre, E-Bass, Drumset

10,00 Euro
Monatsmiete für Mietinstrumente
Tarif 2. Der gilt für folgende
Instrumente: Viola, Violoncello,
Kontrabass, Querflöte, Klarinette,
Saxofon, Horn, Euphonium, Tuba,
Harfe
15,00 Euro

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Schulordnung) der Musikschule Langen

Aufgrund der §§ 51 und 93 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung vom 1. April 1993 (GVBl. I. S. 534), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27.05.2013 (GVBl. I S. 218), hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langen am 05.06.2014 folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (Schulordnung) der Musikschule Langen einschließlich Entgeltverzeichnis beschlossen.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Schulordnung) und das Entgeltverzeichnis sind Bestandteile der Unterrichtsverträge des Magistrats der Stadt Langen, Fachdienst Kulturelle Bildung, Musikschule Langen.

1. Aufgabe der Musikschule

Die Musikschule Langen erfüllt eine kultur- und bildungspolitische Aufgabe in der Stadt Langen. Sie ist eine öffentliche Bildungseinrichtung, die über die Sensibilisierung für das Musizieren, die Auseinandersetzung mit Musik und das Erlernen musikalischer Fertigkeiten hinaus einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllt. Sie fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Konzentration. Sie ist auch ein Ort der Integration, des Aufeinanderzugehens, der Öffnung für Unbekanntes und des Miteinanders auch unterschiedlicher sozialer beziehungsweise ethnischer Gruppen sowie Kulturen.

Die Musikschule Langen macht auf breiter Basis Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene mit Musik vertraut und bildet sie musikalisch aus. Sie führt zum gemeinsamen Musizieren und bildet den Nachwuchs für das Laien- und Liebhabermusizieren heran. Sie fördert musikalische Begabung und bereitet auf eine eventuelle musikalische Berufsausbildung vor.

2. Organisation der Musikschule, Geschäftsstelle

Die Musikschule ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt Langen. Die verwaltungstechnischen und organisatorischen Aufgaben werden vom Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst 21 Kulturelle Bildung, Geschäftsstelle der Musikschule, wahrgenommen.

Vereinbarungen zwischen den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den Lehrkräften, die den Unterrichtsvertrag oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Schulordnung) und das Entgeltverzeichnis betreffen, haben keine verbindliche Wirkung für die Musikschule, sofern sie nicht schriftlich durch die Geschäftsstelle bestätigt werden.

3. Schuljahr, Ferien und Geschäftsjahr

Das Schuljahr der Musikschule besteht aus zwei Semestern á sechs Monaten. Das Sommersemester beginnt am 1. März, das Wintersemester beginnt am 1. September. Im Übrigen richtet es sich nach der hessischen Ferienordnung. Grundsätzlich findet während der Ferien kein Unterricht statt; dies gilt ebenso für den Rosenmontag und den Faschingsdienstag. Am letzten Schultag vor den Ferien findet der Unterricht statt.

Das Haushaltsjahr der Musikschule Langen ist das Kalenderjahr.

4. Unterrichtsstätten

Der Unterricht findet in Räumen der Musikschule Langen (Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Straße 27), in den allgemein bildenden Schulen sowie in anderen, von der Musikschule bestimmten Räumlichkeiten in Langen statt.

Die jeweils gültigen Hausordnungen, Benutzungsordnung und Satzungen sind einzuhalten.

5. Anmeldung

Die Anmeldung zum Unterricht der Musikschule Langen erfolgt schriftlich. Sie ist nur dann verbindlich, wenn sie gegenüber der Geschäftsstelle der Musikschule erklärt wird. Sie wird bei Minderjährigen von der Erziehungsberechtigten oder dem Erziehungsberechtigten unterschrieben und durch die Bestätigung seitens der Musikschule rechtswirksam. Die Aufnahme richtet sich nach den freien Unterrichtsplätzen; ein Rechtsanspruch auf Aufnahme, sollten keine Unterrichtsplätze verfügbar sein, besteht nicht.

6. Unterricht

Die Schülerin oder der Schüler verpflichtet sich mit der Anmeldung, den Unterricht regelmäßig zu besuchen und an den gestellten Aufgaben nach bestem Vermögen zu arbeiten.

Die Musikschule Langen ist berechtigt, in Ausnahmefällen die Unterrichtsform sowie die Unterrichtsdauer vorübergehend zu ändern, wenn dies organisatorisch notwendig ist (z. B. durch Veränderung der Gruppenzusammensetzung).

7. Kündigung

Die Kündigung des Unterrichtsvertrages kann grundsätzlich nur vier Wochen zum Semesterende erfolgen. Die Kündigung ist gegenüber dem Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst Kultur und Stadthalle, Musikschule Langen, schriftlich zu erklären. Der Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst 21 Kultur und Sport, Musikschule Langen, ist auch dann zu einer fristgerechten Kündigung berechtigt, wenn durch Magistratsbeschluss eine Unterrichtsform aufgehoben wird. Bei Umzug (Nachweis) oder längerer Krankheit (Attest) kann die Schülerin oder der Schüler zum Ende des folgenden Monats innerhalb des Semesters abgemeldet werden.

Der Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst 21 Kulturelle Bildung, Musikschule Langen, ist berechtigt, den Unterrichtsvertrag in folgenden Fällen fristlos zu kündigen:

  1. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler den Unterricht nicht oder nur sehr unregelmäßig besucht,
  2. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler den Unterricht fortgesetzt stört.
  3. Wenn bei einer Schülerin oder einem Schüler die Eignung für die jeweilige Unterrichtsform fehlt.
  4. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler mit mehr als drei Monaten im Zahlungsrückstand ist.

Das Vorliegen dieser Kündigungsgründe wird durch die Leitung der Musikschule Langen, in Abstimmung mit der jeweiligen Lehrkraft, festgestellt und aktenkundig gemacht.

8. Schulentgelt

Das Entgelt für die Teilnahme am Unterricht der Musikschule Langen richtet sich nach dem von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Entgeltverzeichnis in der jeweils gültigen Fassung. 

Das Entgelt ist monatlich im Voraus durch Bankeinzug oder Dauerauftrag zu zahlen. Das monatliche Entgelt errechnet sich aus einem Zwölftel des jeweiligen im Entgeltverzeichnis bestimmten Jahresentgelts.

9 Ermäßigung der Entgelte für Familien

Im Instrumentalunterricht wird für das erste Mitglied einer Familie das volle Entgelt erhoben; für das zweite ermäßigt sich das Entgelt um 25 Prozent, für jedes weitere Mitglied einer Familie werden nur noch 50 Prozent des Entgelts erhoben. Die Reihenfolge der Familienmitglieder bestimmt sich dabei nach der Höhe des jeweils zu zahlenden Unterrichtsentgelts, wobei das erste Familienmitglied jenes ist, welches das höchste Unterrichtsentgelt zu zahlen hat.

Die Elementarfächer „Musik für Mäuse“, „MiniMusik“ und Musikalische Früherziehung sowie die Ensemblefächer gelten nicht als Instrumentalunterricht; sie bleiben deshalb auch bei der Gewährung von Entgeltermäßigungen unberücksichtigt. Ergänzungsfächer können i.d.R. kein Hauptfach sein.

10. Befreiung und Ermäßigung von den Entgelten

(1) Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können in nachgewiesenen sozialen Härtefällen, d.h. wenn die Erziehungsberechtigten Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sind, auf schriftlichen Antrag eine Ermäßigung in Höhe von 75 % auf das jeweils nach dem gültigen Entgeltverzeichnis zu zahlende Entgelt gewährt bekommen.

Die anfallenden Honorarkosten werden in diesen Fällen anteilig von der Stadt Langen – Musikschule Langen getragen. Die Befreiung ist auf jeweils sechs Monate bzw. ein Semester befristet.

Nach dieser Zeit erlischt der Anspruch, falls vor Semesterbeginn keine aktuelle Bescheinigung über den fortdauernden Bezug von Leistungen nach SGB XII vorgelegt wird. Die Entgeltbefreiung erlischt überdies auch während des Bewilligungszeitraumes mit Wegfall der Anspruchsberechtigung auf Leistungen nach SGB XII. Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, den Wegfall des Leistungsbezuges unverzüglich der Musikschule Langen mitzuteilen.

Die Befreiung wird nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Langen gewährt.  Die Befreiung gilt jeweils nur für ein Unterrichtsangebot.

Außerdem ist im Instrumental- und Vokalunterricht die jeweils günstigste Unterrichtsform zu wählen; in Fällen besonderer Begabung kann die Leitung der Musikschule hiervor Ausnahmen zulassen. Diese Entscheidungen sind schriftlich zu dokumentieren.

(2) Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, deren Erziehungsberechtigten Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) nach dem Sozialgesetzbuch SGB II sind, können auf schriftlichen Antrag eine Ermäßigung von 50 % des jeweils nach dem gültigen Entgeltverzeichnis zu zahlenden Entgeltes erhalten. Die Ermäßigung ist auf jeweils sechs Monate bzw. ein Semester befristet. Nach dieser Zeit erlischt der Anspruch, falls vor Semesterbeginn keine aktuelle Bescheinigung über den fortdauernden Bezug von ALG II vorgelegt wird.

Der Ermäßigungsanspruch erlischt überdies auch während des Bewilligungszeitraumes mit Wegfall der Anspruchsberechtigung auf ALG II. Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, den Wegfall des Bezuges von ALG II unverzüglich der Musikschule Langen mitzuteilen.

Die Ermäßigung wird nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Langen gewährt. Die Ermäßigung gilt jeweils nur für ein Unterrichtsangebot.

Außerdem ist im Instrumental- und Vokalunterricht die jeweils günstigste Unterrichtsform zu wählen; in Fällen besonderer Begabung kann die Leitung der Musikschule hiervor Ausnahmen zulassen. Diese Entscheidungen sind schriftlich zu dokumentieren.

Zusätzliche Ermäßigungen für Familienmitglieder werden nicht gewährt.

11. Unterrichtsausfall

Von der Schülerin oder dem Schüler nicht wahrgenommene Stunden sind ausnahmslos gebührenpflichtig.

Entfallen Unterrichtsstunden aus Gründen, die eine Lehrkraft zu vertreten hat, werden diese, sofern dies organisatorisch möglich ist, in Absprache mit der Schülerin oder dem Schüler nachgeholt.

12. Krankheit einer Lehrkraft

Bei Erkrankung einer Lehrkraft wird sich diese bemühen, den Unterricht nachzuholen. Ein Anspruch auf Nachholung der krankheitsbedingt ausgefallenen Stunden besteht nicht. Werden mehr als drei Unterrichtseinheiten innerhalb eines Semesters nicht erteilt, besteht Anspruch auf Rückerstattung des Unterrichtsentgeltes.

13. Höhere Gewalt

Bei Unterrichtsausfall, der durch höhere Gewalt bewirkt wird, erfolgt keine Erstattung der gezahlten Entgelte.

14. Wechsel der Lehrkraft oder des Unterrichtsfachs

Ein Wechsel der Lehrkraft oder des Unterrichtsfachs ist bei der Geschäftsstelle der Musikschule Langen zu beantragen. Dieser wird, soweit dies die organisatorischen Rahmenbedingungen sowie die Unterrichtskapazitäten zulassen, zum Beginn des übernächsten Monats ermöglicht. In Ausnahmefällen kann die Leitung der Musikschule einen kurzfristigen Wechsel ermöglichen.

15. Beschwerden

Beschwerden sind der Geschäftsstelle der Musikschule persönlich oder schriftlich mitzuteilen.

16. Inkrafttreten

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Schulordnung) der Musikschule Langen und das Entgeltverzeichnis treten zum 01.03.2015 in Kraft.

Die Stadt Langen ist nicht bereit und verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.