Containerstandorte in Langen

Karte mit Container-Standorten

Aus Rücksicht auf die Anwohner bitten wir darum, das Einfüllen in die Container werktags zwischen 7 und 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr vorzunehmen. An Sonn- und Feiertagen die Container bitte nicht befüllen.

Altglasrecycling ist Umweltschutz

Die Deutschen sind Spitze im Glasrecycling. Mehr als 90 Prozent aller Haushalte bringen ihr Altglas zu einem der rund 300.000 Sammelcontainer im Land. Glas-Recycling spart Energie und Rohstoffe und ist deshalb ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, da Glas ohne Qualitätsverlust immer wiederverwertet werden kann.

Wo es möglich ist, beispielsweise bei Bier oder Mineralwasser, sollten natürlich immer Mehrwegflaschen bevorzugt werden.

Nach dem Jahreswechsel ist die Menge des eingesammelten Altglases in Langen am Höchsten. Werden von Februar bis Dezember monatlich etwa 60 Tonnen Altglas eingesammelt, sind es im Januar stolze 80 Tonnen. Am meisten frequentiert sind die Grünglas-Container.

Sortierhinweise

Das gehört zum Altglas:

Getränkeflaschen, Konservengläser, Marmeladengläser, Einmachgläser, kurz: alle Glasbehälter, in denen Lebensmittel abgefüllt waren. Parfümflakons, falls diese nicht mit anderen Materialien beschichtet sind, können ebenfalls zum Altglas. Außerdem dürfen pharmazeutische Verpackungen, wie Fläschchen für Hustensaft oder Augentropfen in den Altglascontainer.

Wichtig: Nach Farben trennen

Auch wenn es so aussieht, als würden die Containerinhalte bei der Abholung des Recyclingglases im Lkw zusammengeschüttet - dem ist nicht so. Die Ladefläche des Lkw ist in drei Kammern unterteilt, was von außen nicht erkennbar ist. Die sorgfältige Trennung nach Farben spielt beim Recycling eine große Rolle. Weiß- und Braunglas vertragen so gut wie keine anderen Farben. Eine einzige grüne Sektflasche färbt 500 Kilogramm farbloses Glas bereits grünlich ein. 

Umgekehrt entfärbt Weißglas das Buntglas. Dies ist unerwünscht, denn Buntglas wird für Glasverpackungen für lichtempfindliche Produkte, wie Medikamente oder Bier eingesetzt. Unempfindlicher hingegen ist Grünglas, das mit blauem, rotem oder schwarzem Glas gemischt werden kann.

In Langen gibt es im gesamten Stadtgebiet über 70 Glascontainer, so dass es kein Anwohner allzu weit bis zum nächsten Sammelcontainer hat. In der Recyclingsfirma angekommen startet der Prozess mit Reinigung, Sortierung und Einschmelzen der Glasscherben.

Nicht zum Altglas gehören:

Grundsätzlich gilt: Was nicht durch die Öffnung passt, bleibt auch draußen, beispielsweise Fensterglas und Spiegel. Glühbirnen, Energiesparlampen oder Neonröhren passen zwar hinein, gehören aber in den Restmüll oder zum Elektronikschrott.

Besonders störend im Recyclingglas sind Porzellan und Keramik. Dieses Material hat einen höheren Schmelzpunkt als Glas und führt in den neu produzierten Behältern zu Einschlüssen. Als Folge müssen die Flaschen sofort wieder eingeschmolzen werden, da sie sonst schnell platzen können. Deshalb ist Porzellan, Keramik und Glasgeschirr über den Restmüll zu entsorgen.

Auch Behältnisse aus Bleikristall wie Blumenvasen, Aschenbecher, Weingläser und alle anderen Trinkgläser gehören nicht in die Altglascontainer.

Unproblematisch im Altglas sind hingegen Deckel aus Metall, denn sie werden dem Recyclingprozess frühzeitig durch Magneten entzogen.