Langen bietet viel Natur

Langen hat in Sachen Natur einiges zu bieten: Im Süden der Stadt gibt es große und artenreiche Wiesen, die Esskastanienallee am Albanusberg, den Steinbruch mit Gewässer am Oberen Steinberg, schöne Naturschutzgebiete und charakteristische Naturdenkmale. Sie alle laden zum Entdecken ein und sind schöne Ziele für einen Familienausflug oder eine Radtour.

Sie entscheiden, wer Vogel des Jahres 2021 wird!

bereits seit 49 Jahren wird der „Vogel des Jahres“ gekürt, um jährlich eine Art und ihre Lebensbedingungen öffentlichkeitswirksam in den Fokus zu rücken. Die Turteltaube ist der Vogel des Jahres 2020. Doch welcher Vogel wird es in 2021? Zum stolzen 50-jährigen Jubiläum der Aktion haben sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht:

Ob Feldlerche, Rebhuhn oder Steinkauz – viele Vögel in Hessen brauchen dringend unsere Hilfe, um zu überleben und auch, um Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu gewinnen: Rund 45 Prozent der heimischen Brutvogelarten stehen in Deutschland auf der „Roten Liste gefährdeter Arten.

Der NABU und der LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) rufen erstmalig alle Menschen in Deutschland auf, den Vogel des Jahres mit auszusuchen. Dafür können Sie ab sofort bis zum 15. Dezember 2020 in einer Vorwahl Ihren Lieblingsvogel unter www.vogeldesjahres.de aus über 300 Vogelarten nominieren.

Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 30. September beachten

Im Frühjahr ist Brutsaison der Vögel. Sie beginnen in Bäumen, Büschen und Hecken Nester zu bauen. Vom 1. März bis 30. September (Brut- und Setzzeit) ist deshalb nicht erlaubt Bäume zu fällen, Hecken und Bäume stark zu beschneiden oder die Ufervegetation außerhalb des Waldes zu roden. Wenn die Hecken im Frühsommer ausgetrieben haben, kann man sie jedoch vorsichtig zurückschneiden. Kleinere Äste sind zu diesem Zeitpunkt gut kompostierbar. Wichtig ist die genaue Prüfung, ob sich im Astwerk Nester befinden. In solchen Fällen muss der Schnitt verschoben werden. Manche Vogelarten brüten noch bis Ende Juli und unter Hecken können Igel ihre Heimstatt haben. Der Begriff Brutzeit nimmt dabei Bezug auf das Brüten von Vögeln. Die Setzzeit bezeichnet in der Jägersprache die Zeit, in der Tiere Junge bekommen.

In den Frühjahresmonaten von Anfang April bis Mitte Juni ziehen die Wildtiere ihren Nachwuchs heran.  Wird dann das Muttertier gestört oder gar getötet, haben die Jungtiere keine Überlebenschancen mehr. Als Spaziergänger sollen in diesen Monaten auf den Wege bleiben und Hunde anleinen, denn schon das Hetzen kann zum Tod trächtiger Wildtiere führen.