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Informationen über die Struktur und den Inhalt eines kommunalen Haushaltsplans

Der Haushalt einer Stadt besteht aus dem Ergebnishaushalt und dem Finanzhaushalt.
 

Im Ergebnishaushalt werden alle Aufwendungen und Erträge dargestellt, also das gesamte laufende Verwaltungsgeschäft und seine finanzielle Deckung. Der Ergebnishaushalt entspricht im Wesentlichen der kaufmännischen Gewinn- und Verlustrechnung nach Handelsgesetzbuch. Der Ergebnishaushalt ist Maßstab dafür, ob der Haushalt insgesamt ausgeglichen ist.

Im Finanzhaushalt werden die tatsächlichen Einzahlungen und Auszahlungen dargestellt, insbesondere die Investitionsauszahlungen und ihre Deckung, vergleichbar mit der betriebswirtschaftlichen Cash-flow-Rechnung.

Der Haushalt ist in Teilhaushalte zu gliedern, dies erfolgt in Langen anhand der Verwaltungsorganisation, also fachbereichs- und darunter fachdienstbezogen.

Die weitere Aufteilung erfolgt nach "Produkten".

Beispiele für Produkte:

  • Förderung von Kindern bis zehn Jahre
  • Bereitstellung und Betrieb des Sportzentrum Nord

Für jeden Teilhaushalt bis hinunter zur Produktebene besteht dann wieder jeweils ein Teilergebnishaushalt und ein Teilfinanzhaushalt, das heißt für jedes Produkt sind sowohl die Aufwendungen und Erträge mit dem Ergebnis daraus und die Einzahlungen und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit erkennbar, außerdem die wesentlichen Leistungsdaten anhand von Messzahlen (zum Beispiel Anzahl der Betreuungsplätze).

Auf der Teilhaushaltsebene "Einzelbudget" finden Sie zudem die Investitionstätigkeit differenziert nach einzelnen Investitionsmaßnahmen.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte senden Sie uns bei Bedarf eine Anfrage per E-Mail an Haushalt_im_Internet@langen.de.