Hundekot, nein Danke!

In Langen gibt es zurzeit etwa 1.200 Hunde. Sie produzieren im Jahr über 140 Tonnen Hundekot. Es ist deshalb kein Zufall, dass sich die Beschwerden über die Verschmutzung im Stadtzentrum, auf Erholungs- und Grünflächen sowie leider auch auf Kinderspielplätzen häufen. Dass Hunde mal müssen ist normal. Die Spuren lassen sich ohne großen Aufwand mit einer Plastiktüte beseitigen: Einfach Tüte überstülpen, Haufen aufnehmen und bei nächster Gelegenheit mit dem Restmüll, beispielsweise in den stadtweit bereitstehenden Papierkörben, entsorgen. Hundehaufen auf öffentlichen Flächen wie Bürgersteigen, Wegen, Blumenbeeten oder Spielplätzen sind kein Kavaliersdelikt. Ein Tritt in Hundekot ist nicht nur sehr unangenehm, sondern besonders für Kinder eine Gefahr für die Gesundheit. Deshalb appelliert der Magistrat an alle Hundebesitzer: „Helfen Sie mit, dieses Problem anzugehen, ersparen Sie sich und ihren Mitbürgern eine Menge Unannehmlichkeiten und verhelfen Sie Langen zu einem sauberen Erscheinungsbild.“

Um den ortsansässigen Hundebesitzern die Entsorgung zu erleichtern, wurden im April 2011 und 2012 an stark von Hundebesitzern frequentierten Bereichen jeweils zehn Hundekotbeutelspender aufgestellt. Damit gibt es 20 Standorte in der Innenstadt sowie am Stadtrand, wo sich Hundebesitzer kostenlos mit Kottüten ausstatten können. Diese sind außerdem auch bei der Stadt-Info im Rathaus erhältlich.

Übrigens:

So verbreitet wie der Hundekot auf öffentlichen Flächen ist bei Hundehaltern die irrtümliche Meinung, dass mit der gezahlten Hundesteuer gleichzeitig die Beseitigung der Hundehaufen abgegolten ist. Die Hundesteuer würde dafür bei weitem nicht ausreichen.

Nach dem Bußgeld-Katalog der Stadt Langen stellen derartige Hinterlassenschaften eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldstrafe bis zu 50 Euro geahndet werden. Aber Rücksichtsnahme und Einsicht – auch ohne das Verhängen von Strafen – wäre sicherlich die beste Lösung.

Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer die sich um die Hinterlassenschafen ihrer vierbeinigen Begleiter kümmern, sind in Langen übrigens in guter Gesellschaft. Egal ob Russell-Terrierdame Jacky in der Bahnstraße, Mischlingshunde Pina in der Romorantinanlage oder Jako aus der Wassergasse, Schäferhund Lasko vor der Stadtkirche oder Dackel Till am Bahnhof: Ihre Besitzerinnen und Besitzer sorgen selbstverständlich dafür, dass sie das Geschäft ihrer Hunde beseitigen.