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Wer soll den Kulturellen Förderpreis erhalten?

Stadt sucht Kandidaten/Alle Einwohner vorschlagsberechtigt

23.01.2023

Die Stadt Langen sucht Kandidaten für den Kulturellen Förderpreis 2023. Vorschläge nimmt der Magistrat bis Samstag, 15. April, entgegen. Mit der Auszeichnung sollen Künstlerinnen und Künstler ins Rampenlicht gerückt werden, die noch in Ausbildung sind oder am Anfang ihrer Laufbahnen stehen. In Frage kommen ebenso neue Vereine und Initiativen, die sich auf künstlerischem, heimatkundlichem oder heimatpflegerischem Gebiet engagieren. Verliehen werden kann der Preis an Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinigungen. Sie müssen ihren Wohnsitz oder Sitz seit mindestens einem Jahr in Langen haben oder mit ihren Leistungen unmittelbar auf das kulturelle Leben der Stadt einwirken.

Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohner und damit auch die ausländischen Mitbürger sowie Jugendliche. Die Entscheidung trifft eine Jury, die sich zusammensetzt aus dem Bürgermeister, Fachleuten der Verwaltung und je einem Mitglied der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen. Wer einen Kandidaten nennen möchte, schickt seinen Vorschlag mit einer kurzen Begründung an die Adresse: Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst Kultur und Sport, Südliche Ringstraße 80, Postfach 1640, 63206 Langen, oder per E-Mail an die Adresse: gseibel@langen.de.

Erstmals hat die Stadt Langen im Jahr 1978 einen Kulturförderpreis vergeben. Damals ging er an die Folkloregruppe „SOUSTA“ und das Orchester der Musikschule. Seit 1991 verleiht sie – grundsätzlich im jährlichen Wechsel – den Kulturpreis und den Kulturellen Förderpreis. 2021 wurde damit der Chor „Ebbelvoices“ der Sport- und Sängergemeinschaft Langen ausgezeichnet. Den Kulturpreis 2022 bekam der Harmonika Spielring Langen überreicht. Die Ehrung verschafft ein hohes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit und kann einer künstlerischen Karriere tüchtig Schub verleihen.

 

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