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Vorschau für die Versteigerung von Fundsachen

Schnäppchenjäger können wieder zum Zuge kommen

09.05.2022
Fund-Räder
Zahlreiche gefundene Fahrräder warten derzeit bei der Stadt auf einen neuen Besitzer. Foto: Stupp/Stadt Langen

Herrenlose Fahrräder, Uhren und Schmuck warten im Fundbüro des Langener Rathauses auf neue Besitzer. Warum die teils hochwertigen Markenprodukte von ihren Eigentümern nicht abgeholt wurden, ist ein Rätsel. Dafür kommen jetzt Schnäppchenjäger zum Zuge, denn die Stadt bietet die Fundsachen bei einer Internet-Versteigerung an.

Die Auktion über das Portal www.sonderauktionen.net dauert zehn Tage und beginnt am Donnerstag, 9. Juni, 18 Uhr. Zuvor gibt es ab Donnerstag, 12. Mai, eine vierwöchige Vorschau. Während dieser Zeit können sich Interessenten unter der genannten Webadresse und auch unter www.e-fund.eu ein Bild von den Versteigerungsobjekten machen.

Bereits in der Vergangenheit hat die Stadt mit solchen Auktionen gute Erfahrungen gesammelt. Auch jetzt gelten wieder folgende Regeln: Für jeden Gegenstand gibt es einen Höchst- und einen Niedrigstpreis. Den Zuschlag erhält, wer am meisten bietet. Die Versteigerung fängt mit dem Höchstpreis an und nähert sich dann wie eine zurücklaufende Uhr in Cent-Schritten immer mehr dem Niedrigstpreis. Bieter haben die Möglichkeit, von vorneweg einen Kaufbetrag anzugeben oder sie schlagen zu einem beliebigen Zeitpunkt zum aktuellen Preis zu.

Zur Auktion kommen nur Dinge, die länger als ein halbes Jahr im Fundbüro aufbewahrt wurden und für die keine Eigentümer ermittelt werden konnten. Verlierer und Finder haben noch bis Mittwoch, 11. Mai, 12 Uhr, Gelegenheit, ihre Ansprüche im Bürgerbüro des Langener Rathauses telefonisch unter der Rufnummer 06103 203-770 oder per E-Mail unter der Adresse fundbuero@langen.de geltend zu machen.

 

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