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Jetzt gehören Hunde an die Leine

Während der Brut- und Setzzeit nicht frei laufen lassen

01.03.2019

Das schöne Wetter lockt jetzt auch viele Langenerinnen und Langener in die freie Natur. Wer einen Hund dabei hat, muss ihn bei seinem Ausflug in Feld, Wald und Flur aber unbedingt an die Leine nehmen. Denn vom 1. März bis zum 30. September ist Brut- und Setzzeit, für die der Gesetzgeber eine besondere Aufsichtspflicht für die Vierbeiner vorschreibt. Darauf hat der Magistrat hingewiesen.

Hintergrund ist, dass in den kommenden Wochen und Monaten Tiere brüten, Junge zur Welt bringen und ihren Nachwuchs aufziehen. Deswegen brauchen sie besonders viel Schutz. Wird das Muttertier gestört oder gar getötet, haben die Jungen zumeist keine Überlebenschancen. Und wenn ein Hund ein trächtiges Wildtier hetzt, kann das bereits zu seinem Tod führen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland empfiehlt, in der Brut- und Setzzeit über die Anleinpflicht hinaus bestimmte Regeln einzuhalten. Spaziergänger sollten es beispielsweise vermeiden, angelegte Wege zu verlassen – und das nicht nur in Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

Auch im Stadtgebiet gehören Hunde an die Leine. In einigen Gebieten von Langen ist das sogar Pflicht. Eine entsprechende „Anleinverordnung“ hat die Stadt schon vor 15 Jahren erlassen. Details dazu stehen auf der städtischen Homepage unter www.langen.de, Suchbegriff: Gefahrenabwehrverordnung. Der Magistrat weist darauf hin, dass die Ordnungspolizei regelmäßig Hundekontrollen vornimmt, um zu überwachen, ob die Vorschriften eingehalten werden und um das gegenseitige Verständnis von Hundehaltern, Fahrradfahrern und Spaziergängern zu fördern. Dem guten Miteinander dienlich ist gewiss auch, das große Geschäft mit Hilfe von Hundekotbeuteln zu entfernen. Die gibt es an mehr als 20 Spendern im Stadtgebiet und an der StadtInfo im Rathaus.

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