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Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms

10.11.2020

Am Morgen des 10. November 1938 schlug der nationalsozialistische Hass gegenüber Juden auch in Langen zu. Die Nazis demolierten das Innere der Synagoge und zündeten anschließend das Gebäude an.

Der Langener Magistrat gedachte am Montag, 9. November, der Opfer der „Reichspogromnacht“. Stadtverordnetenvorsteher Stephan Reinhold (links) und Bürgermeister Jan Werner legten an der Mahn- und Gedenkstätte „Ehemalige Synagoge“ an der Dieburger Straße einen Kranz nieder. Wegen des Lockdowns musste die Veranstaltung in diesem Jahr ohne die Beteiligung der Schüler der Dreieichschule und der Bevölkerung stattfinden. Bürgermeister Jan Werner appellierte an alle, das Gedenken lebendig zu halten mit den Worten: „Der 9. November ist ein Tag der Erinnerung an eines der schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte. Er ist ein Tag des Rückblicks und der Mahnung, dass solches Unrecht nie wieder geschehen darf.

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