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Solidarität mit den Erdbebenopfern

Stadt und Ausländerbeirat rufen zu Spenden auf

09.02.2023

Der 6. Februar 2023 ist kein Tag wie jeder andere, sondern ein Tag, der die Menschen auch hierzulande fassungslos macht und der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Bevölkerung in der Südost-Türkei und einem Teil von Syrien wurde mitten in der Nacht durch ein schweres Erdbeben aus dem Schlaf gerissen. Erst bei Tageslicht zeigten sich die furchtbaren Auswirkungen der Katastrophe, die alle Welt erschüttern.

Von dieser Naturkatastrophe sind in der Türkei zehn große Provinzen betroffen, in denen mehr als 13 Millionen Menschen leben. Und in diesem Gebiet befindet sich auch die Stadt Tarsus, mit der Langen seit über 30 Jahren eine Städtepartnerschaft pflegt.

„Es ist Glück im Unglück und ein kleiner Trost für uns, dass Tarsus von dieser Naturkatastrophe nicht so stark betroffen ist. Dort wurden lediglich einige Häuser beschädigt, es gab Sachschaden und ein paar Verletzte“, berichtet Mehmet Canbolat, Vorsitzender des Ausländerbeirats Langen, der selbst aus Tarsus stammt und einst treibende Kraft der Verschwisterung war. „Doch aus dem Rest der betroffenen Region erreichen uns unfassbare Bilder von Leid und Zerstörung.“ Schätzungen zufolge wird die Zahl der Toten deutlich über 15.000 liegen, unzählige Menschen sind obdachlos geworden.

„Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der tausenden Toten und den unzähligen verletzten und obdachlos gewordenen Menschen“, betonen Stadtverordnetenvorsteher Stephan Reinhold, Bürgermeister Jan Werner, Erster Stadtrat Stefan Löbig und Mehmet Canbolat in einer gemeinsamen Erklärung. „Doch die große Solidarität unter den Menschen gibt uns Anlass zur Hoffnung.“

Im Katastrophengebiet sind viele Häuser eingestürzt oder einsturzgefährdet, zahlreiche Menschen haben ihr Zuhause verloren und sitzen jetzt, mitten im Winter, buchstäblich auf der Straße. Aber vor Ort hilft jeder jedem. Und es gibt unzählige Aktionen, um den Betroffenen zu helfen.

„Auch wir werden laufend angesprochen, wie man helfen kann. Wir empfehlen allen, die etwas tun möchten, an die bekannten großen Hilfsorganisationen zu spenden“, berichten Stephan Reinhold, Jan Werner, Stefan Löbig und Mehmet Canbolat.

Aber es gibt nicht nur bundesweite Hilfsaktionen, sondern auch regionale. Informationen über Möglichkeiten von Geld- und Sachspenden sowie Kontaktmöglichkeiten, die Auskunft über Angehörige in der Türkei geben, finden sich beispielsweise auf der Internetseite des Kreises Offenbach unter www.kreis-offenbach.de/erdbebenhilfe.

„Wir trauern um die Toten und möchten den Überlebenden helfen. Seien Sie solidarisch und helfen Sie mit“, rufen Stephan Reinhold, Jan Werner, Stefan Löbig und Mehmet Canbolat die Bürgerinnen und Bürger in Langen zu Spenden auf.

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