Gesellschaft, Länder- und Heimatkunde

Programm 2021 - 2. Halbjahr

Lebenskunst, Lebensglück, Lebenssinn - Wie kann mein Leben glücken?
Kurs-Nr. 19
Philosophische Hintergrunde und praktische Übungen
In der Antike war Philosophie immer auch Lebenskunst - das Nachdenken diente dazu, ein gutes und glückliches Leben zu führen. Heute erlebt die Philosophie als Lebenskunst eine Renaissance, zahlreiche Bücher beschäftigen sich mit Fragen wie Glück, Sinn, Achtsamkeit und Gelassenheit.
In diesem Seminar sollen einerseits diese Themen aus philosophischer Sicht diskutiert werden sowie praktische Übungen gemacht werden, die jedem die Möglichkeit geben, das eigene Leben hinsichtlich dieser Fragestellungen zu reflektieren.
Viola Behr
Montags, 19 - 20:30 Uhr (6 x 2 UE)
Ab Montag, 1. November 2021
Treff Süd, Südliche Ringstraße 107, EG
37,80 Euro
Maximal 12 Personen

Seminar: Baustilkunde - Provinzialrömische, romanische und gotische Bauten
Kurs-Nr. 20
Woran erkennt man die unterschiedlichen Baustile? Was sind die gestalterischen Eigenheiten jeder Epoche? Welchen Einfluss hat die sich ändernde Nutzung innerhalb der verschiedenen Baustile? Wie wurden diese historischen Gebäude konstruiert? Diese und andere Fragen werden an drei Freitagen in einem Vortrag beantwortet. Am jeweils darauf folgenden Samstag unternehmen wir Ausflüge mit privater Anreise (Fahrgemeinschaften) zur Saalburg, nach Seligenstadt und nach Oppenheim zur Katharinenkirche. Vor Ort soll das theoretische Wissen an konkreten Beispielen angewandt werden.
Das Seminar wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 mit den darauf folgenden Stilepochen fortgesetzt.
Frank Oppermann
Freitag, 8. Oktober 2021, Samstag, 9. Oktober 2021, Freitag, 15. Oktober 2021, Samstag, 16. Oktober 2021, Freitag, 22. Oktober 2021, und Samstag, 23. Oktober 2021,
Freitags jeweils von 19:30 Uhr – 21 Uhr
Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Straße 27, Raum 14 (Saal)
Samstags jeweils ab 13:30 Uhr
Treffpunkt: Neue Stadthalle Langen, Haupteingang
40,95 Euro
Maximal 15 Personen

Mittwoch, 6. Oktober 2021, 19 Uhr
Steinreich, vogelfrei! – Zwei Frauen überqueren die Alpen auf eigenen Wegen
Vortrag
Glücklich der Mensch, der Träume hat! Und noch glücklicher, wenn sich, wie für Gabriele Reiß, einer davon erfüllt. Die alpenverrückte Ruhrgebietsfrau und Buchautorin hat in Begleitung ihrer Wanderfreundin mit gründlicher Vorbereitung, Mut und Hingabe die Alpen in fünf Groß-Etappen überquert, in Eigenregie, auf eigener Route: 700 km von Starnberg bis Bardolino, über Mittenwald, Inntal, Stubaital, Brenner, Jaufen, Passeiertal, Etschtal, Brenta-Dolomiten, Arco, Torbole, Malcesine.
Tolle Sache, möchte man meinen, für Zeitgenossen, die jung und fit sind – aber weit gefehlt! Als Gabriele Reiß mit ihren Zipperlein, wie sie ihre gesundheitlichen „Problemzonen“ nennt, in Bardolino ankam, war sie 62 Jahre alt und Rentnerin. Beeindruckende Bilder sich wandelnder Berglandschaften, Anekdoten und Texte aus ihrem fesselnden Reisebericht fügt sie zu einem Alpen-Abend zusammen, der Sehnsucht weckt.
Gabriele Reiß
Museum Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3.
Eintritt: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Samstag, 4. September 2021, 14 Uhr
Langener Koberstadt
Fahrradtour
Die dreistündige Tour führt auf ausgebauten Wegen durch dieses herrliche Waldgebiet und wird von allerlei Geschichte und Geschichten begleitet. Es geht vorbei an einer geheimnisvollen Quellanlage, an Dachsteich, Drei-Woog, Ludwigsbrünnchen und am Weißen Tempel. Auch Hügelgräber und ein verhinderter Schlossbau liegen am Weg sowie, nicht zu vergessen, die Naturdenkmale.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad verkehrssicher ist. Das Tragen eines Helms wird empfohlen.
Reinhold Werner
Treffpunkt: Parkplatz Naturfreundehaus, Oberer Steinberg 94
Die Teilnahme ist frei. Um eine Spende für die Arbeit der Heimatkundigen wird gebeten.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Mittwoch, 15. September 2021, 19:30 Uhr - Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Ein Eintrag auf die Warteliste ist möglich.
Die neue Altstadt in Frankfurt – Geschichte eines Stadtteils von 1890 bis heute
Vortrag
In früheren Jahrhunderten war die Frankfurter Altstadt ein „Schmuddelquartier“ mit großen sozialen und bautechnischen Problemen. Tausende von Fachwerkhäusern innerhalb der historischen Stadtmauern ließen weder Licht und Luft herein, noch den immer stärker werdenden Verkehr zirkulieren, darum wurden besonders in den 1920er und 1930er Jahren „Gesundungsmaßnahmen“ durchgeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt völlig zerstört. Viele unterschiedliche Wiederaufbaukonzeptionen der letzten 70 Jahre widersprachen sich gegenseitig. Mit der „neuen“ „Alt“-stadt wurde jetzt ein identitätsstiftendes Zeichen gesetzt.
Der Vortrag dient auch der Einstimmung auf die Stadtführung mit Gerd J. Grein am 22. September.
Prof. Frank Oppermann, Museum Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3.
Die Teilnahme ist frei. Um eine Spende für die Arbeit der Heimatkundigen wird gebeten.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Mittwoch, 22. September 2021, 14 Uhr - Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Ein Eintrag auf die Warteliste ist möglich.
„So sin se – die Frankfurter“ – Ein vergnüglicher Rundgang durch Frankfurts neue Altstadt
Stadtführung
„Franckfurt stickt voller Merkwürdigkeiten“ hat schon Johann Wolfgang Goethe geurteilt. Es ist tatsächlich so: da gibt es die Schirn, das Metzgerquartier und den Hühnermarkt mit seiner Randbebauung - zu der auch das Haus der „Tante Melber“ gehört, der Tante des jungen „Hätschelhannes“, wie die Mutter von Goethe den Sprößling nannte. Das überaus prächtige Haus „Zur Goldenen Waage“, welches von dem Glaubensflüchting Abraham van Hamel 1619 erbaut wurde und sich den Unmut der eingesessenen Frankfurter zuzog, gehört ebenso zu dem 90-minütigen Rundgang wie der Dom, der Messehof „Zum Lämmchen“ und schließlich das Gasthaus „Zum Rebstock“, dem Geburtshaus von Friedrich Stoltze. Gerd J. Grein hat die neue Altstadt zu seinem Lieblingsort erkoren und will die Besucher darauf einstimmen.
Gerd J. Grein, Treffpunkt: Frankfurter Dom, Haupteingang, Außenbereich
Teilnahmebeitrag: 8 Euro.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Samstag, 25. September 2021, 11 Uhr
Von der Steinzeit zum Mittelalter – Frühe Geschichte Langens
Museumsführung
Geschichte beginnt im weiteren Sinne bereits mit der Entstehung der Menschen, in einem noch erweiterten Blick sogar mit der Entstehung des Sonnensystems oder gar dem Urknall. So weit zurück soll es heute nicht gehen, aber anhand der im Museum Altes Rathaus ausgestellten Artefakte und dem Blick auf Karten- bzw. Luftbildmaterial werden wir die Entwicklung der frühen Langener Geschichte kennenlernen.
Dr. Jörg Füllgrabe, Museum Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3
Eintritt: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Freitag, 1. Oktober 2021, 19:30 Uhr
Im Schatten der Kaiser – Karolingerherrscher, Machtpolitik und Langens „Besitzwechsel“ 734
Vortrag
Mit der Schenkung der kleinen Siedlung Langen an das Kloster Lorsch tritt Langen in die Geschichte ein. Zwar war Langen im Gegensatz zu politisch schwergewichtigeren Orten der Region wie Trebur, Dreieichenhain mit der „Burg im Hayn“ oder gar Frankfurt von keiner weiterreichenden Bedeutung, es lässt sich aber eine Linie karolingischer Herrschafts- und Machtpolitik ziehen, die Langen zumindest indirekt immer wieder berührt haben dürfte, und deren Umsetzung in gewisser Hinsicht auch heute noch nachwirkt.
Dr. Jörg Füllgrabe
Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Straße 27, Raum 14 (Saal)
Eintritt: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Samstag, 20. November 2021, 11 Uhr
Die Kirche im Dorf – Langens Konfessionsgeschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit
Museumsführung
Über einen langen Zeitraum war die Präsenz und politisch-gesellschaftliche Wirksamkeit der Kirche auch in Langen eine Selbstverständlichkeit. Der Rundgang durchs Museum beginnt mit der Ersterwähnung im Rahmen der Schenkung des kleinen Weilers an das Kloster Lorsch. Es folgen die Reformationsphase, die Stadtwerdung, die mit der neuen Stadtkirche eng verbunden ist, und der Ausblick auf aktuelle und in der Zukunft mögliche Entwicklungen.
Dr. Jörg Füllgrabe
Museum Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3
Eintritt: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Samstag, 4. Dezember 2021, 14 Uhr
Zimmerhandwerk und Fachwerkhäuser
Museumsöffnung
In der Reihe der Museumsöffnungen der Heimatkundigen im VVV zu bestimmten Themen stehen heute die Fachwerkhausmodelle und Zimmereiwerkzeuge der Ausstellung im Vordergrund. Prof. Frank Oppermann erklärt deren Konstruktion und Datierung.
Eine Führung zum Thema ist im Frühjahr 2022 geplant.
Museum Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3
Die Teilnahme ist frei. Um eine Spende für die Arbeit der Heimatkundigen wird gebeten.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Freitag, 10. Dezember 2021, 19:30 Uhr
„Die spinnen, die Römer“ – Keltische Spuren im Süden Deutschlands
Vortrag
Eine der faszinierendsten vor- bzw. frühgeschichtlichen Kulturen Mitteleuropas verbindet sich mit dem Namen der Kelten, deren sprachliche Nachfahren das heutige Irland und Teile der britischen Inseln bewohnen.
Auch im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen finden sich Spuren dieses geheimnisumwitterten Volkes. Am bekanntesten ist wohl der Sensationsfund vom Glauberg in der Wetterau, der Mitte der neunziger Jahre vieles Neue erbrachte, aber auch Fragen aufwarf. Aspekte der Geschichte dieses geheimnisvollen Volkes werden im Alten Amtsgericht vorgestellt.
Dr. Jörg Füllgrabe
Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Straße 27, Raum 14 (Saal)
Eintritt: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule.

Alternativer Stadtrundgang
Samstag, 9. Oktober 2021, 14 - 16 Uhr
Treffpunkt: Altes Rathaus, Wilhelm-Leuschner-Platz 3
„Langen in der Nazizeit“ ist das Thema des alternativen Stadtrundganges zu Häusern und Plätzen, an denen NS-Täter, NS-Gegner und NS-Opfer Geschichte machten. Dabei werden auch die Stellen, an denen bisher Stolpersteine verlegt wurden, besucht.
Die etwa zweistündige kostenlose Führung mit Rosi Steffens, Rainer Elsinger und Herbert Walter beschränkt sich auf den Altstadtbereich.
Anmeldung erforderlich: Herbert Walter, Telefon 06103 51873, E-Mail herbert_walter@hotmail.com
Aus Coronaschutz-Gründen bitten wir um die Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.