Alter

Das Alter ist weiblich. Frauen leben durchschnittlich 5,4 Jahre länger als Männer. Zwei Drittel der über 60-Jährigen sind Frauen, ab 75 Jahren sogar Dreiviertel. Jede zweite Frau erlebt ihren 85. Geburtstag. Die Hälfte aller heute geborenen Mädchen wird einmal mehr als 100 Jahre alt.

Mit Alter und zunehmender Verwitwung steigt die Tendenz zum "Alleinleben". Bereits 33% der Einpersonenhaushalte werden von Menschen über 60 Jahren geführt. Davon entfallen 84,84% auf Frauen. Einpersonenhaushalte nehmen, bedingt durch gestiegene Scheidungsquoten und Singledasein als "Lebensstil", weiter zu.

Doch aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung steigt auch der Frauenanteil unter den Pflegebedürftigen und hirnorganische Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer nehmen zu. Frauen stellen 69 Prozent der pflegebedürftigen Menschen.

Die Mehrheit der pflegebedürftigen Menschen wird derzeit zu Hause versorgt (71 %), rund 1,4 Millionen Menschen, davon 922.000 Frauen und 513.000 Männer. Dabei spielen Familienangehörige als Pflegepersonen eine ganz entscheidende Rolle. Sie stellen über 85 Prozent der Hauptpflegepersonen (Infratest Sozialforschung: 18). Unter den Pflegenden in Privathaushalten tragen Frauen mit 73 Prozent die Hauptverantwortung (siehe auch: Gender-Studie BMFSFJ).

Und Frauen führen die Altersarmut an. Drei Viertel der deutschen Frauen werden ihren Lebensunterhalt als Seniorinnen nur mit ergänzender Grundsicherung bestreiten könne. Aktuell sind bereits rund 70 Prozent der Sozialhilfeempfänger im Alter von über 65 Jahren alleinstehende Frauen. Frauen müssen heute in Deutschland mit einer durchschnittlichen Rente von 465 Euro im Monat auskommen.

In Langen zeigen sich erste gesellschaftliche Veränderungen des demografischen Wandes im Wohnmodell Gingko mit seiner Demenz-Wohngruppe. Eine zweite Initiative ist bereits entstanden. Viele kleine Initiativen suchen eigene Wohn- und Lebensformen im Alter und durch die gute örtliche Angebotsstruktur von Haltestelle, Seniorenhilfe, DRK und AWO kann Selbstständigkeit lange erhalten bleiben.

Altersdiskriminierung

Ein Überblick über Gerichtsverfahren sind hier vom Büro gegen Altersdiskriminierung chronologisch aufgelistet.

Älter werden in Langen

Die örtlichen Versorgungsangebote auf den Seiten der Haltestelle, der Seniorenhilfe und der AWO Langen.

Älter werden in Frankfurt

...direkt vor Langens Haustür!

Blumen vor dem Brot

Eine Berliner Initiative nennt sich "Freunde alter Menschen", denn Blumen symbolisieren Freundschaft, während Brot für die notwendige materielle Versorgung steht: Freunde alter Menschen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO e.V.)

www.bagso.de

Deutsche Gesellschaft für Gorontologie und Geriatrie

Interessante neue Veröffentlichungen und Studien zum Thema: DGGG-Online

Deutsches Zentrum für Altersfrage

www.dza.de

Internet für Ältere - Surfen im Alter

Das Internet bietet Frauen viele Möglichkeiten auch im Alter sich nicht nur bestens zu unterhalten, sondern auch die eine oder andere peppige Link zu entdecken: Omas Surfbrett

Kuratorium Deutsche Altershilfe

www.kda.de

Kommerzieller Anbieter

Herbstzeit

Wohnen im Alter

OWOG heißt "über das Wohnen mit Älteren sprechen" (niederländisch: Over Wonen von Ouderen Gesproken) und ist eine Moderationsmethode aus Holland. Das OWOG Netzwerk Rhein-Main unterstützt die aktive Gestaltung der eigenen Wohnsituation.

Wohnen miteinander

Miteinander Wohnen ist ein Verein in Berlin-Friedrichsfelde. Hier wird praktiziert, wovon andernorts nur geredet wird: Gesundheitsprävention für ältere Menschen, Cafébetrieb, begleitetes Wohnen etc.

Wohnküche

Beim Projekt-Wohnküche können Bewohnerinnen einer Frankfurter Seniorenwohnanlage in einer Gruppe von maximal acht Frauen täglich gemeinsame Zeit verbringen. Infos beim St. Katharinen- und Weißfrauenstift, Telefon 069 156802-20 oder E-Mail b.speicher@stkathweis.de.