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Zu Ostern gibt sich Langen „internäschenel“

Handkäs‘-Ei flankiert von Spaghetti- und Sushi-Variante

08.04.2019

Das Ebbelwoifest, der Langener Markt, die Weihnachtszeit und Ostern: Zu diesen schönen Anlässen kreiert die Citymarketing-Initiative flotte Sprüche, liefert Originelles fürs Auge und macht Lust aufs Einkaufen vor Ort. Unter dem bewährten Motto „So Nah. So gut. So Langen“ startet sie – passend zur Jahreszeit – jetzt eine neue Osterkampagne. Der Zusammenschluss aus örtlichen Händlern, Banken, Gastronomen, Handwerkern, Kirchen, dem Verkehrs- und Verschönerungsverein, dem Gewerbeverein, den Stadtwerken und der Stadt hat dafür wieder über originellen Ideen gebrütet und stellt dem mittlerweile weit über Langen hinaus bekannten Handkäs‘-Ei aus dem Vorjahr zwei weitere Varianten der rundlichen Fruchtbarkeitssymbole zur Seite: das Spaghetti- und das Sushi-Ei.

Der passende Slogan für das Dreierlei lautet: „Ostern internäschenel in Langen“, überschrieben mit „Ei Gude!“. Im jüngsten Workshop der Citymarketing-Initiative wurde die Aktion aus der Taufe gehoben. Vor allem will sie wieder Witz und Charme verbreiten und buchstäblich Appetit auf Langen machen.

Vom Handkäs‘ Ei, das im Vorjahr noch von einem Bembel- und einem Ebbelwoi-Ei flankiert wurde, sind die Händler und Gastronomen noch immer schwer begeistert. „Das hat wirklich wie eine Bombe eingeschlagen“, war die einhellige Meinung im Workshop. Und was so gut ist, kann auch bleiben – jetzt aber mit zwei Partnereiern aus der kulinarischen Ecke, die die Initiative bei ihrem schöpferischen Prozess gelegt hat.

Mit der Spaghetti- und der Sushi-Variante soll deutlich werden, dass Langen eine Stadt für alle Menschen ist und inmitten des Rhein-Main-Gebiets geprägt von der Vielfalt der Nationen, die sich natürlich auch in der Küche widerspiegelt. Anders und mit einem Augenzwinkern in Mundart ausgedrückt: „Langen internäschenel“.

Auf Frederik Janik, Grafik-Designer, Miteigentümer der Langener Werbeagentur Siegel Buck Janik und kreativer Kopf der Citymarketing-Initiative, kam mit den neuen Eier-Ideen gleichwohl eine schwierige Aufgabe zu. Schließlich galt es, die Motive lebensmittelecht „nachzubauen“. Schon beim Handkäs‘-Ei war es eine Herausforderung der besonderen Art, die Rohmilchmasse zurechtzuschnitzen und mit der Musik zu garnieren. Bei der Spaghetti-Variante musste der Kreativchef nicht weniger handwerkliches Geschick an den Tag legen, um den gekochten Nudeln und dem Klecks Tomatensoße obendrauf mit Hilfe von Stäbchen und Kabelbindern den nötigen Halt zu geben. Bei der südostasiatischen Eiervariante war allerdings Hilfe von Außerhalb erforderlich. Die erhielt Janik bei Sushi Dora an der Bahnstraße, wo der notwendige Klebereis samt Seetang-Einfassung in Hülle und Fülle vorhanden ist. On top wurde das Gebilde noch mit Fischrogen veredelt und war reif fürs Fotoshooting. Das übernahm wieder der Langener Fotograf Olaf Hermann, der die Eier gekonnt in Szene setzte.

Zusammen mit dem Handkäs‘-Ei begleiten sie die Osterzeit in Langen auf Plakaten, Aufklebern und Postkarten. Auf mehr als 35 Litfaßsäulen sind die außergewöhnlichen „So nah. So gut. So Langen“-Motive nicht zu übersehen. An der Bushaltestelle an der Ecke Bahnstraße/Heinrichstraße wünschen die Einzelhändler und Gastronomen ebenfalls im Großformat mit den Eiern „Frohe Ostern“ und machen deutlich: „Wir haben Humor, Geschmack und immer eine Überraschung parat.“

Die ovalen Aufkleber „Ostern ‚internäschenel‘ in Langen“ und die Postkarten „Herzhafte Grüße aus Langen!“ werden in rund 110 örtlichen Geschäften verschenkt - auch nach Ostern, so lange der Vorrat reicht. In den Läden können zudem die Langener Einkaufsgutscheine eingelöst werden. Die hatte die Citymarketing-Initiative ebenfalls ins Leben gerufen und sie sind längst zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei gut 260.000 Euro. Die glänzenden Plastikkärtchen, die bestens als Geschenk ins Osterkörbchen passen, gibt es im Wert von fünf, zehn und zwanzig Euro.

„Mit Lokalkolorit, Herzlichkeit und Humor wollen wir das zum Ausdruck bringen, was Langen und seine Geschäftswelt auszeichnet“, betonte Kolbe. Und das seien der persönliche Kontakt der Kunden mit den Ladeninhabern und die kompetente Beratung. Die Langener Innenstadt biete alles, was zum täglichen Leben gebraucht werde. Allerdings dürfe es keinen Stillstand geben im Bemühen, für das Einkaufen in Langen die Werbetrommel zu rühren.

Das sieht Bürgermeister Frieder Gebhardt genauso. Die „So nah. So gut. So Langen.“-Kampagnen würden gewiss helfen, auf die Angebote in der Innenstadt aufmerksam zu machen und die Leute auf charmante Art und Weise zum Shoppen und Einkehren abholen. Sie seien erfrischend anders und eben einmalig Langen. Obendrein legten sie Zeugnis ab von der Kreativität und dem Engagement des örtlichen Handels, der hiesigen Dienstleistungsbranche und der Gastronomie. Ein Erfolgsrezept sei zweifellos die unbürokratische und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Akteuren.

Mehr Informationen zu „So nah. ‚So gut. So Langen“, eine Übersicht aller teilnehmenden Geschäfte und Wissenswertes zum Langener Einkaufsgutschein gibt es unter www.langen.de in der Rubrik „Wirtschaft“ und auf der Internetseite des Gewerbevereins unter www.gewerbeverein-langen.de.

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