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Lokal kaufen - global handeln

Langen bleibt für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt

13.09.2021

Beim Einkaufen Verantwortung zeigen – das geht einerseits beim Griff zu Waren und Lebensmitteln aus lokaler Herstellung und andererseits durch den Erwerb von fair gehandelten und entsprechend zertifizierten Produkten. Das Bewusstsein vieler Menschen, mit dem Kauf von fair gehandelten Artikeln die Hersteller in den ärmeren Ländern zu unterstützen, steigt kontinuierlich. Die Stadt Langen geht dabei mit gutem Beispiel voran: Bereits 2013 zeichnete der in Köln ansässige gemeinnützige Verein TransFair die Sterzbachstadt als Fairtrade-Stadt aus. Jetzt wurde dieses Zertifikat bereits zum dritten Mal und damit für weitere zwei Jahre verlängert.

Bürgermeister Jan Werner gratulierte den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt bei der Urkundenübergabe am städtischen Infostand zur IHK-Aktion „Heimat shoppen“, die in Langen von der Citymarketing-Initiative umgesetzt wird. „Beides passt sehr gut zusammen“, sagt Jan Werner. „Ein zentraler Akteur in der Steuerungsgruppe ist der Weltladen. Wer dort in der Bahnstraße 102 einkauft, shoppt hier bei uns in der Heimat. Und gleichzeitig sorgt er dafür, die Lebensbedingungen von Menschen in Regionen unserer Welt zu verbessern, denen es nicht so gut geht wie uns. Das gleiche gilt für alle anderen lokalen Einzelhändler und Gastronomen, die fair gehandelte Produkte anbieten.“ Gemeinsam mit den Kirchen, Vereinen und der städtischen Wirtschaftsförderung sowie zahlreichen Akteuren aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Politik haben sie ihren Anteil daran, dass Langen sich der Devise ‚global denken, lokal handeln‘ als Zielsetzung einer gerechteren Wirtschaft verpflichtet fühlt und sich nun zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt nennen darf.

Ein wichtiger Aspekt bei der Re-Zertifizierung ist die Bildungsarbeit vor Ort. Im Unterricht an Schulen sowie durch Öffentlichkeitsarbeit – wie beispielsweise bei der aktuell stattfindenden Fairen Woche – soll über die Auswirkungen des Welthandels auf abhängige Produzenten in den ärmeren Ländern aufgeklärt werden. Ziel ist, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu sensibilisieren, damit sie mit einer bewussten Kaufentscheidung dazu beitragen, dass importierte Handelsgüter unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden und gleichzeitig die Umwelt geschont wird.

Weitere Informationen zum Fairen Handel gibt es im Internet auf www.weltlaeden.de/langen/ oder auf www.langen.de (Bereich Wirtschaft/Fairer Handel).

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