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Rechtsradikale Umtriebe in Sicherheitsbehörden?

Seda Basay-Yildiz und Matthias Meisner sprechen bei Reginas Gäste

05.02.2024

Wie steht es um die Sicherheit in Deutschland? Und wie sehr kann man den Sicherheitsbehörden vertrauen und sich auf sie verlassen? Angesichts zunehmender rechtsextremistischer Tendenzen und verhinderter Anschläge in Deutschland fragen sich das immer mehr Menschen. Darüber hinaus besorgt viele auch das Anwachsen der AfD, die vom Verfassungsschutz immerhin als Verdachtsfall auf Rechtsextremismus eingestuft wurde. Mehr und mehr fühlen Bürger sich auch verunsichert durch die zunehmende Ablehnung demokratischer Parteien oder demokratischer Kräfte innerhalb der Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund haben Heike Kleffner und Matthias Meisner jetzt ihr zweites Buch mit dem Titel „Staatsgewalt“ herausgegeben, das eine erneute Bestandsaufnahme rechtsradikaler Unterwanderung der Sicherheitsbehörden vorlegt: mit erschreckenden Fällen in Justiz, Polizei, Bundeswehr und Verfassungsschutz. Und obwohl sich diese Fälle häufen, werden sie oftmals immer noch nur als Einzelfälle behandelt. Aus diesem Grund sprechen und diskutieren die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz und der Berliner Journalist Matthias Meisner am Sonntag, 25. Februar, in der Neuen Stadthalle Langen mit der Journalistin Regina Heidecke über dieses Thema und diese Vorkommnisse. Das Gespräch in der Reihe „Reginas Gäste“ beginnt um 17 Uhr.

Seda Basay-Yildiz arbeitet als Rechtsanwältin in Frankfurt und trat als Nebenklagevertreterin im NSU-Prozess auf. Für ihre Arbeit und ihr politisches Engagement wurde sie mit vielen Preisen ausgezeichnet. Matthias Meisner, geboren und aufgewachsen in Langen, lebt als freier Journalist in Berlin und beschäftigt sich mit den Themen Menschenrechte, Geflüchtete und Rechtsextremismus.

Regina Heidecke hat in Frankfurt Soziologie, Germanistik und Philosophie studiert, war ab 1978 Redakteurin der Kulturredaktion beim Hessischen Rundfunk sowie von 2001 bis 2014 Schlussredakteurin der Sendung Kulturzeit bei 3sat. Als Filmemacherin realisierte sie für den Hessischen Rundfunk, arte und 3sat Features und Porträts in den Bereichen Theater, Tanz und Ballett, aber auch Magazinbeiträge zu gesellschaftlichen und politischen Themen sowie Reisefilme. Daneben war sie viele Jahre als Ballettkritikerin für hr2 tätig. Als Redakteurin bei Kulturzeit hat sie sich vermehrt den Themen Politik, Bildung, kritischer Journalismus sowie Fragenstellungen zum Islam und dem Nahen Osten zugewendet. Ganz besonders am Herzen lag ihr die Ausbildung und Betreuung von jungen Journalisten und Filmemachern aus Ländern wie dem Irak, Tunesien, Pakistan und Afghanistan in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). In Workshops hat sie mit dem Goethe-Institut in Syrien, mit dem Institute for War and Peace Reporting (IWPR) im Nordirak, sowie dem Senior Expert Service (SES) in Indonesien zusammengearbeitet. Seit 2015 ist Regina Heidecke freie Journalistin.

Der Eintritt kostet 9,80 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es unter www.neue-stadthalle-langen.de (Tickethotline 06103 203-455), in Langen im Reisebüro Mister Travel (Westendstraße 2, Telefon 06103  25021) und im Buchladen am Lutherplatz (Telefon 06103 28717) sowie bundesweit in allen Vorverkaufsstellen von AD Ticket (www.adticket.de, Tickethotline 0180 6050400).

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