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Für Umwelt- und Klimaschutz

Neue Initiative „Fair-brauchen“ sucht Mitstreiter

02.09.2019

Der Name bringt es schon zum Ausdruck: Gemeinsam mehr für Umwelt- und Klimaschutz erreichen wollen die Initiatoren der neu gegründeten lokalen Umweltgruppe „Fair-brauchen“. Zu ihnen zählen Akteure aus Langener Vereinen, Kirchengemeinden, von der Politik und der Stadt.

„Ob Klimawandel, schmelzende Polkappen, Plastikstrudel in den Ozeanen oder die Kaffee-Einwegbecher-Flut: Das alles ist hinlänglich bekannt“, sagt Erster Stadtrat Stefan Löbig. Und weil Politik und Wirtschaft die wichtigen Klimaschutzziele immer wieder verfehlten, resignierten viele nach dem Motto: „Ich alleine kann gar nichts bewirken.“

„Aber das stimmt nicht“, betont Löbig und verweist auf eindrucksvolle Projekte wie die Schülerdemonstrationen „Friday for Future“, Baumpflanzaktionen wie „Plant for the planet“ (2007 von einem Schüler mit ins Leben gerufen) oder das großen Meeressäuberungsprojekt „The Ocean cleanup“. Jedenfalls müsse dringend etwas getan werden

Aktuell kämmen beispielsweise auf jeden Weltbürger rund 700 Plastikteile, die irgendwo im Meer trieben. „Forscher haben errechnet, das im Jahr 2050 mehr Plastik in den Meeren schwimmen könnte als Fische. Keine Regierung fühlt sich wirklich verantwortlich. Daher sind die politischen Vorhaben zur Eindämmung des Plastikmüllproblems derzeit nur verhalten“, argumentiert Löbig

Ein Teil der Lösung liege aber direkt bei den Verbrauchern. Die Initiative für Nachhaltigkeit meint deshalb: „Wir müssen unseren Konsum und unseren Umgang mit (Plastik-)Müll überdenken und ändern. Und sie fragt sich: „Was können wir konkret und gemeinsam in Langen tun, wie können wir unser Leben hier vor Ort nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten?“

Dafür brauche es gute Ideen und weil diese vom Mitmachen lebten, suchen die Gründer nach weitere Mitstreiterinnen und Mitstreitern, um beim lokalen Umweltschutz etwas zu bewegen. „Egal ob mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Vereinen, Schulen, Umweltgruppen, Kirchengemeinden, Kitas, Gewerbetreibenden oder Parteien – wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, um uns diesem wichtigen Thema gemeinsam zu widmen“, heißt es in einem Aufruf.  

Zum Informieren und Kennenlernen lädt die Umweltgruppe für Mittwoch, 11. September, 19 Uhr, ins Zentrum für Jung und Alt an der Zimmerstraße 3 ein. Sie ist darüber hinaus bereits am Sonntag (1. September) beim Langener Markt präsent und stellt an ihrem Stand an der Bahnstraße/Ecke Zimmerstraße die bereits zahlreich vorhandenen Alternativen zu Plastikprodukten vor. Weitere Informationen gibt es ab dem 1. September im Web unter www.fair-brauchen.de und per Mail unter info@fair-brauchen.de sowie telefonisch bei der Umweltberatung im Rathaus unter 203-391.

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