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Dem Wald beim Wachsen helfen

Westlich des Waldstadions Oberlinden 500 Setzlinge eingepflanzt

13.12.2021
Baumpflanzaktion Oberlinden
Groß und Klein legten bei der Pflanzaktion im Wald zwischen Schützenhaus und Schloss Wolfsgarten Hand an. Bürgermeister Jan Werner (Mitte links), Forstamtsleiter Melvin Mika (Mitte rechts) sowie die städtische Fachbereichsleiterin Heike Gollnow griffen selbst zum Spaten und freuten sich über die rege Beteiligung. Foto: Schaible/Stadt Langen

Der Natur unter die Arme gegriffen haben jetzt Mitglieder des Turnvereins Langen (TVL) und des Jugendforums sowie weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger bei einer Baumpflanzaktion von Stadt Langen und Hessen Forst westlich des Waldstadions. Dabei wurden zwischen Schützenhaus und Schloss Wolfsgarten 500 Setzlinge in den Waldboden gebracht. Sie werden nun noch von einem Spezialunternehmen gegen Verbiss und andere Wildschäden gesichert.

In dem Bereich hatte der Sturm im Jahr 2018, der auch den ehemaligen Kletterwald zerstörte, nahezu alle Buchen umgeworfen. „Wir pflanzen jetzt dort nach, wo der Wald selbst noch sehr lange brauchen würde, bis neue Bäume wachsen oder wo wir die Artenvielfalt vergrößern wollen“, erklärt Melvin Mika, der Leiter des Forstamts Langen. „Wo durch Naturverjüngung bereits genügend Jungpflanzen vorhanden sind, brauchen wir nichts künstlich zu machen. An vielen Stellen kann sich der Wald durch Selbstaussamung auch ohne menschliche Hilfe gut entwickeln, da die Jungbäume ausreichend Licht bekommen und so schneller wachsen.“

Zwischen Schützenhaus und Wolfsgarten soll durch die Pflanzaktion aber die Artenvielfalt im bisherigen Buchenwald vergrößert werden. So brachten die Helfer Setzlinge von Vogelkirsche, Esskastanie, Douglasie und Bergahorn in den Boden ein. „Das sind Arten, die nach unserer Ansicht besser mit dem Klimawandel zurechtkommen“, erläutert Mika.

Gespendet wurden die Jungbäume von der Firma Sehring. Darüber freut sich Bürgermeister Jan Werner ebenso wie über die vielen helfenden Hände beim Einpflanzen. „Leider konnten wir durch Corona nicht wie geplant zu einer großen öffentlichen Aktion aufrufen. Die Teilnahme der TVL-Mitglieder und einiger weiterer Bürgerinnen und Bürger zeigt aber deutlich, dass die Bevölkerung den Wert und die Erholungsfunktion des Waldes erkennt und aktiv dazu beitragen will, beides zu erhalten“, so Jan Werner.

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