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Markanter Baum im Freibad muss fallen

Trauerweide im Eingangsbereich ist nicht mehr zu retten

22.03.2021

Sie ist ein markanter Baum im Freizeit- und Familienbad: die Trauerweide im Eingangsbereich der Einrichtung an der Teichstraße. Und deshalb wird die Nachricht viele Badegäste betrüben: Die Weide ist so stark geschädigt, dass sie gefällt werden muss.

Bereits 2019 hatte ein Gutachten eines von den Kommunalen Betrieben Langen (KBL) beauftragten Fachbüros ergeben, dass der Baum von holzzerstörenden Pilzen befallen und größtenteils hohl ist. Er wurde damals sehr stark zurückgeschnitten, die sogenannte Windlast genommen, da er möglichst lange erhalten werden sollte. Doch bei der diesjährigen Baumkontrolle hat sich herausgestellt, dass dies nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Der Baum hat vergangenes Jahr deutlich an Vitalität verloren, die Austriebe sind erheblich schwächer, am gesamten Stamm zeigen sich Schäden durch Pilze. Aus diesem Grund muss die Trauerweide nun doch zum Erhalt der Verkehrssicherheit gefällt werden. „Das ist jammerschade“, sagt der Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement GmbH Langen (BaHaMa), Joachim Kolbe: „Diesen alten Baum am Eingang des Bades werden viele Badegäste – wie ich auch –  vermissen.“

Bedauerlich ist die nicht abzuwendende Fällung auch vor dem Hintergrund, dass der Sturm im August 2019 zum Verlust mehrerer größerer Bäume geführt hatte. Dank der finanziellen Unterstützung der Langener Bürger Birgit Alt und Nico Gormsen sowie des Kerbvereins wurde zwar bereits Ersatz in Form von zwei Esskastanien und zwei Ahornbäumen gepflanzt, bis sie aber wieder zu veritablen Schattenspendern herangewachsen sind, werden noch ein paar Jahre ins Land gehen müssen.

Zumindest einen kleinen Trost gibt es: Die Schäden an allen anderen Bäumen im Freizeit- und Familienbad bewegen sich laut Gutachten im „normalen“ Umfang. Die notwendigen Schnitt- und Pflegemaßnahmen werden in den kommenden Wochen vorgenommen. Und: „Wir planen natürlich eine Ersatzpflanzung“, kündigt Joachim Kolbe an. „Aber es wird natürlich dauern, bis dort wieder ein stattlicher Baum steht.“

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