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Wechsel bei den Langener Schiedsleuten

Unter dem Motto „Schlichten statt richten“ Konflikte lösen

01.02.2021
Schiedsleute
Das Rathaus im Blick, das Amtsgericht im Rücken: Auf der Treppe zwischen den beiden Verwaltungsgebäuden stellen sich Bürgermeister Jan Werner und Amtsgerichtsdirektor Volker Horn (hinten von links) mit den beiden neuen Schiedsleuten Robert Heliosch und Thomas Körber (vorne von links) zum Foto. Foto: Schaible/Stadt Langen

Sechs Jahre schlichteten Michael Bienias und Klaus Treml als ehrenamtliche Schiedsmänner in Langen erfolgreich kleinere und größere Streitigkeiten und entlasteten so die Justiz. Am Ende des vergangenen Jahres gingen beide in ihren verdienten Ruhestand und haben ihr Amt als Schiedsperson beziehungsweise als stellvertretende Schiedsperson niedergelegt. Den Staffelstab legten sie dabei in die Hände ihrer Kollegen bei der Stadtverwaltung Thomas Körber (Jurist im Rechtsamt) und Robert Heliosch (Diplomverwaltungsfachwirt, Sachgebiet IT). Die Stadtverordnetenversammlung hatte die beiden zuvor im November zu Schiedsleuten gewählt.

Volker Horn, Direktor des Langener Amtsgerichts, hat den scheidenden und neu amtierenden Schlichtern ihre Entlassungs- beziehungsweise Ernennungsurkunden ausgehändigt. Die Amtszeit der neuen Schiedsmänner dauert bis zum 31. Dezember 2025. Bürgermeister Jan Werner dankte Michael Bienias und Klaus Treml im Namen der Stadt Langen für ihr freiwilliges Engagement und wünschte Thomas Körber und Robert Heliosch für die neue Aufgabe viel Erfolg.

Schiedsleute gibt es schon seit 170 Jahren in Deutschland. Die Probleme, mit denen sie konfrontiert werden, haben sich bis heute kaum geändert: Meistens geht es um Beleidigung, Sachbeschädigung oder leichtere Fälle von Hausfriedensbruch, Bedrohung oder Körperverletzung. Bei solchen Delikten ist ein Schiedsverfahren gesetzlich vorgeschrieben, kommt es dabei zu keiner Einigung, darf der Kläger vor Gericht ziehen.

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