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Noch intensivere Werbung um Erziehungspersonal

Stadt will vermehrt im Internet auf Stellen aufmerksam machen

21.06.2021

Im Bemühen, die Warteliste auf einen Kinderbetreuungsplatz abzubauen, intensiviert die Stadt Langen ihre Bemühungen bei der Personalsuche weiter. „Wir haben auf baulicher Ebene in den vergangenen Monaten viel unternommen, um zusätzliche Einrichtungen und Plätze zu schaffen“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Neben den baulichen Voraussetzungen für mehr Kita-Plätze ist aber auch die personelle Ausstattung mit Erzieherinnen und Erziehern nicht zu vernachlässigen. Bei meinem Amtsantritt waren 28 Vollzeitstellen unbesetzt, aktuell im Juni 2021 sind noch 25 Vollzeitstellen in den elf städtischen Einrichtungen nicht besetzt.“ Die Einsatzmöglichkeiten von pädagogischen Zusatz- und Hilfskräften sind beschränkt.

Der Mangel ist aber kein hausgemachtes Langener Problem: „Bundesweit stehen in diesem dynamisch wachsenden Markt nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung und die Ausbildungsstätten stellen nicht ausreichend Absolventen bereit“, erläutert Erster Stadtrat Stefan Löbig. „Damit wir uns in diesem nachfragegetriebenen Markt durchsetzen und den Fachkräftebedarf in den Einrichtungen und Diensten – sowohl bei freien und kirchlichen Trägern als auch in den städtischen Tageseinrichtungen – decken können, wollen wir zusätzliche Werbemaßnahmen einleiten.“

Die Stadt wird dazu künftig auf fünf weiteren großen Portalen und Angebotsplattformen im Internet entsprechende Stellenanzeigen platzieren. Zudem sollen die Attraktivitätsschwerpunkte des Arbeitgebers Stadt Langen, die Profilierung und präzise Darstellung der unterschiedlichen Beschäftigungsangebote in der Kinderbetreuung noch stärker herausgearbeitet und in den Vordergrund gestellt werden. „Wir möchten interessierten Erzieherinnen und Erziehern zeigen, dass wir ein attraktiver Arbeitgeber in einer attraktiven Stadt mit attraktiven Kinderbetreuungseinrichtungen sind“, betont Jan Werner.

Die Kosten für die intensivierte Internet-Werbung belaufen sich auf jährlich knapp 47.000 Euro. Für dieses Jahr soll das Geld anteilig im Nachtragshaushalt angemeldet werden. Im Etat 2022 wird dann die komplette Summe für diesen Zweck bereitgestellt. Nach zwölf Monaten soll überprüft werden, ob die Maßnahme Erfolg gebracht hat und zusätzliches Personal angeworben werden konnte.

Die Plattformen und Stellenportale sollen in einem weiteren Schritt auch für weitere Berufs-gruppen – beispielsweise Stadtplanung und Altenpflege – und für die gesamte Verwaltung geöffnet werden.

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