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Hegweg gründlich saniert

Neues Pflaster für Sicherheit auf Wohnstraße

01.04.2019
Sanierung Hegweg
Frisch gepflastert präsentiert sich der Hegweg im Stil einer verkehrsberuhigten Straße. Foto: Sorger/Stadt Langen

Nach einer längeren Bauphase ist das Ziel erreicht: Der Hegweg am Rande der Langener Altstadt ist jetzt eine richtig neue Straße. Der rund 250 Meter lange Abschnitt von der Frankfurter Straße bis zum Ortsausgang in Höhe der Kita wurde gründlich saniert und zeitgemäß umgestaltet. Die Arbeiten unter der Regie der Kommunalen Betriebe Langen liefen schon seit vorigem Mai. In der kommenden Woche wird der Hegweg wieder für den Verkehr freigegeben, wie Bürgermeister Frieder Gebhardt mitteilt.

Vor der Sanierungsphase dominierten Risse und Löcher. Der Asphalt musste immer wieder geflickt werden. Davon ist nun nichts mehr zu sehen. Der Hegweg ist zu einer richtig verkehrsberuhigten Straße geworden, was gerade auch den Kindern auf dem Weg zu ihrer Kita zugutekommt.

Es gibt keinen Asphalt und keine Gehwege mehr. Alles wurde mit Betonsteinen gepflastert, so wie seit geraumer Zeit auf allen neu angelegten Wohnstraßen der Stadt. Darauf sind Radler, Fußgänger und Autofahrer gleichberechtigt. Positiver Nebeneffekt: Bei Reparaturarbeiten müssen mit relativ wenig Aufwand nur einzelne Steine ausgetauscht werden.

Parkplätze wurden auf dem Hegweg mit anthrazitfarbenen Steinen kenntlich gemacht. An den Einmündungen Hegweg/Kaplanei- und Hegweg/Turmgasse liegt rotes Pflaster, um die Rechts-vor-links-Regelung zu verdeutlichen. Die beiden kleinen Straßen sollen ebenfalls nach gleichem Muster hergerichtet werden. Allerdings nicht gleich im Anschluss, wie ursprünglich geplant, sondern voraussichtlich erst im nächsten Jahr. Denn erst muss die Kommunalaufsicht noch den Langener Haushalt für 2019 genehmigen. Dann können Ausschreibung und Vergabe der Leistungen in Gang gesetzt werden und bis dann alles unter Dach und Fach ist, werden noch einige Monate ins Land gehen.

Für den Hegweg hat die Stadt rund 350.000 Euro aufgewendet. Eigentlich sollte die Sanierung das erste Projekt sein, das über eine Straßenbeitragssatzung von den Bürgerinnen und Bürgern direkt mitfinanziert wird. Die Stadtverordnetenversammlung hat diese Satzung aber wieder beerdigt. Deshalb wird es keine entsprechenden Bescheide geben.

Aufs Gleis gesetzt wurde der Hegweg aber vor allem deshalb, weil dringend neue Kanalrohre und Versorgungsleitungen verlegt werden mussten. Das geschah im Vorfeld, auch in der Kaplanei- und der Turmgasse. Und damit nach der Kanalsanierung kein unschönes Flickmuster verbleibt, wurde der Hegweg anschließend komplett am Vordermann gebracht. Nun dürfte für viele Jahre Ruhe vor weiteren Bauarbeiten herrschen.Was jetzt noch folgt, sind Markierungsarbeiten auf der Kreuzung Frankfurter Straße.

Während der Bauzeit mussten die Hegweg-Anwohner einige Einschränkungen und Umwege in Kauf nehmen. Damit ist es jetzt vorbei. Und auch der beliebte samstägliche Altstadtmarkt kann wieder vom Parkplatz am Alten Rathaus auf seine angestammte Fläche zwischen Vierröhrenbrunnen und Stadtkirche umziehen.

 

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