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Gedenkfeier für DDR-Volksaufstand am 17. Juni

Stadt erinnert mit einer Mahnwache und legt einen Kranz nieder

06.06.2022

Seit 1945 gab es Widerstand gegen die Errichtung einer kommunistischen Diktatur im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands, der seinen Höhepunkt in den Protesten vom 17. Juni 1953 fand. Damals gingen die Menschen in fast 700 Orten auf die Straße. In diesem ersten antidiktatorischen Aufstand im kommunistischen Machtbereich zeigte sich das Streben der Menschen in der DDR nach Demokratie, Freiheit und Deutscher Einheit. Es scheiterte am militärischen Eingreifen der sowjetischen Besatzungsmacht. Mit dem Einsatz von Schusswaffen und der Verhängung des Ausnahmezustandes wurden alle Hoffnungen auf Veränderungen zerstört. Unmittelbar nach dem Aufstand setzte eine große Verhaftungswelle ein.

Der Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur in der DDR ist ein zentrales Datum der deutschen Demokratiegeschichte. Aus diesem Grund gedenkt die Stadt Langen dem Ereignis und den zahlreichen Opfern am Freitag, 17. Juni, mit einer Mahnwache an dem Platz Erfurter Straße/Stettiner Straße und einer Kranzniederlegung am Gedenkstein des Bundes der Vertriebenen. Wegen des Langener Ebbelwoifestes beginnt die Veranstaltung bereits um 17 Uhr. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

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