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Energiespar-Karawane, Car-Sharing, Stadtradeln

Schon große Fortschritte beim Klimaschutz erzielt

05.02.2018

Das 2011 beschlossene Klimaschutzkonzept der Stadt Langen wird weiter erfolgreich in die Tat umgesetzt. Davon überzeugten sich jetzt die Teilnehmer des jährlichen Expertentreffens, zu dem das Umweltreferat der Stadtverwaltung ins Rathaus eingeladen hatte. Energieberater, Vertreter der Baugenossenschaft Langen, der Wohnungswirtschaft, der Stadtwerke Langen, Kommunalpolitiker und Aktive aus Umweltschutzverbänden wie dem BUND diskutierten die Ergebnisse realisierter Projekte genauso wie Ideen für neue Initiativen. Alle waren sich einig, dass es in Langen zwar schon große Fortschritte beim Klimaschutz gibt, trotzdem aber noch mehr getan werden müsse.

Besonders gelobt wurde die sogenannte Energiespar-Karawane, bei der Energieberater seit 2014 in ausgewählten Stadtbezirken von Haus zu Haus gehen und gemeinsam mit den Eigentümern nach Ansätzen für Energieeinsparungen suchen. 2017 nahmen immerhin 42 Prozent der Haushalte im Wohngebiet Singes das kostenlose Angebot der Stadt in An-spruch. Das findet weithin Anerkennung. Die Energiespar-Karawane errang beim Wettbewerb „Klimaprojekt 2017“ des Regionalverbandes Frankfurt RheinMain den zweiten Platz. 2018 wird die Kampagne im Gebiet Leukertsweg fortgesetzt.

Heike Gollnow, Leiterin des städtischen Referates für Umwelt und Mobilität, gab beim Treffen einen Überblick über den Bearbeitungsstand der Aktionen, die Bestandteil des Klimaschutzkonzepts sind. Die Palette reicht von der „energetischen Stadtsanierung“ über Stromsparchecks für einkommensschwache Haushalte und klimagerechte Mobilität bis hin zum Stadtradeln und der Öffentlichkeitsarbeit, die schon bei den ganz Kleinen in den Kindertagesstätten ansetzt. Vor allem bei der Mobilität tue sich etwas. „Seit einigen Monaten ist in Langen Bike- und Car-Sharing möglich und die Stadtwerke installieren nach und nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge.“

Großen Beifall fand der Vortrag von Stephan Langner, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Langen eG. Er berichtete über das 80 Millionen Euro schwere Sanierungsprogramm des größten Wohnungsanbieters in Langen und ein Konzept zur energetischen Verbesserung eines großen Quartiers mit mehreren Wohnblocks im Norden des Stadtgebiets. Gemeinsam mit der Nassauischen Heimstätte und den Stadtwerken sei es möglich, hier und entlang der Südlichen Ringstraße mittelfristig den Energieverbrauch und damit die klimaschädigenden CO2-Emissionen drastisch zu senken.

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