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36 Jahre im Dienste der Stadt Langen

Roland Olschok verabschiedet sich in den Ruhestand

05.09.2022
Roland Olschok [(c): Stadt Langen]
Roland Olschok geht nach 36 Jahren bei der Stadt Langen in den Ruhestand. Jetzt hat der bekannte Gitarrist noch mehr Zeit für die Musik. Foto: Stupp/Stadt Langen

Roland Olschok kennt in Langen fast jeder, denn der Gitarrist stand schon auf vielen Bühnen der Sterzbachstadt. Als Langener Urgestein ist der Musiker bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Teil der Kulturszene der Stadt. Doch neben seiner Musikkarriere hat Olschok auch noch eine andere Seite. Denn seit 36 Jahren ist er bei der Stadt Langen beschäftigt. Am 1. September geht er in seinen verdienten Ruhestand.

1986 begann Roland Olschok seine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Seit 1989 arbeitete der gelernte Physiotherapeut und Pflegehelfer im Sozialamt bzw. im Fachdienst Soziale Leistungen. Die überwiegende Zeit davon engagierte er sich für all jene Bürger, die auf Hilfe angewiesen sind. Bei seiner Tätigkeit – vor allem bei der Beratung – lernte er die unterschiedlichsten Schicksale kennen und versuchte gezielt zu helfen. Er kümmerte sich um Menschen, die aus Osteuropa oder Südosteuropa nach Langen kamen und um solche mit Schwerbehinderung. Auch beriet er regelmäßig die Langener Bürger bei Fragen zum Schwerbehindertenausweis. „Die Dankbarkeit vieler, die Hilfe suchten, motivierte mich immer wieder aufs Neue“, sagt der Langener. Weitere Tätigkeitsfelder in seinem Berufsleben waren unter anderem Fragen des Lastenausgleichs, Vertriebenen- und Flüchtlingsangelegenheiten sowie Hilfen für Besucher auf der DDR.

Auch Demenzkranke unterstützte Roland Olschok. Ihren Alltag konnte er bei Musikprojekten des Begegnungszentrums Haltestelle ein wenig bereichern.  „Gerade die Arbeit mit Demenzkranken bringt einem eine große innere Befriedigung, weil man ihnen etwas gibt und oft die Freude in ihre Augen erblicken kann“, sagt Roland Olschok.

In seinem Ruhestand will er natürlich viel Musik machen, daneben plant er Reisen und ein ehrenamtliches Engagement bei der Haltestelle, um das Begegnungszentrum bei verschiedenen Projekten zu unterstützen.

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