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35 Jahre die Stimme der Stadt Langen

Peter Noack in wohlverdienten Ruhestand gegangen

06.06.2017

Er war ein Urgestein der Langener Stadtverwaltung und mehr als 35 Jahre im Rathaus tätig. Doch jetzt ist Peter Noack in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Bis zuletzt war er die Stimme hinter der zentralen Rufnummer 203-0, beantwortete tagtäglich bis zu 200 telefonische Anfragen oder vermittelte weiter. Trotz Internet, E-Mail und anderen modernen Informationsmedien hat sich nach seinen Erfahrungen die Flut der Anrufe von 40- bis 45.000 im Jahr nicht verringert. 

Ganz im Gegenteil: „Die Leute möchten zum Beispiel wissen, wo sie in Langen übernachten können, welche Öffnungszeiten die Freibäder haben, wann diese oder jene Veranstaltung beginnt, wie sie mit der Biotonne Geld sparen können und wann der nächste Flohmarkt ist“, erinnert sich Peter Noack. „Oder sie fragen nach einem Zahnarzt, bei dem es nicht wehtut. Und natürlich nach allen möglichen Behörden, Anlaufstellen oder Hilfsangeboten.“

Viele Nummern dürfte der langjährige Verwaltungsangestellte längst auswendig kennen. Als er am 1. Januar 1982 an der Südlichen Ringstraße begann, war sein Platz zunächst an der damaligen Eingangspforte zum Rathaus. Hier war er der Kundschaft mit Rat und Tat behilflich und zog auch schon mal einen Rollstuhl die einstige Treppe hoch. Als dann die StadtInfo im Foyer ihren Betrieb aufnahm, wechselte er in die Poststelle, wo er über das Telefonieren hinaus auch dort anfallende Arbeiten wie die Materialausgabe übernahm.

Bürgermeister Frieder Gebhardt dankte Peter Noack für die von ihm geleistete Arbeit und bezeichnete ihn als einen „stets engagierten Mitarbeiter, der immer gut gelaunt und hilfsbereit war“. Der 65-Jährige wurde in der Lessingstadt Kamenz in der Oberlausitz in der Nähe von Dresden geboren. Er ist gelernter Schuhmacher, arbeitete in der Chemiebranche und hat nach einem Arbeitsunfall als Schwerbehinderter bei der Stadt Langen angefangen. In seinem neuen Lebensabschnitt verfügt er über mehr Zeit, um sich um seine Familie mit Frau, zwei Kindern und vier Enkelkindern zu kümmern und ebenso um Haus und Garten in Oberlinden. Außerdem singt er gerne in Chören und fährt häufig mit dem Rad.

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