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Bessere Bezahlung für Musikschullehrkräfte

Landeszuschuss ermöglicht Anhebung ohne Entgelterhöhung

04.09.2023

Die Lehrkräfte an der Musikschule Langen sollen ab 1. Januar 2024 mehr Geld erhalten: Der Magistrat schlägt eine Anhebung der Honorare auf 30 Euro pro 45-minütige Unterrichtsstunde vor. Dank einer deutlichen Erhöhung der Förderung durch das Land Hessen ist dies möglich, ohne dass die von den Schülerinnen und Schülern zu bezahlenden Entgelte erhöht werden müssen. „Das ist eine gute Nachricht sowohl für unsere hoch qualifizierten Lehrkräfte als auch für die Hobbymusiker, allen voran für die Familien, deren Kinder bei uns eine hochwertige musikalische Ausbildung erfahren“, betont Bürgermeister Jan Werner.

Die Entgelte und Honorare der Musikschule Langen wurden letztmalig zum 1. April 2023 um rund fünf Prozent erhöht. Die Stadtverordnetenversammlung hatte dem Magistrat zudem den Auftrag erteilt, eine weitere Erhöhung der Honorare zum 1. Januar 2024 vorzubereiten. Vorgabe war dabei, dass das Senioritätsprinzip entfällt – bislang ist die Honorarhöhe nach Zugehörigkeitsdauer gestaffelt. Aktuell bekommen die Lehrkräfte so zwischen 26,10 und 28,80 Euro pro Dreiviertelstunde – künftig sind es für alle 30 Euro.

„Es ist erfreulich, dass das Land Hessen bereit ist, die Förderung für die öffentlichen Musikschulen deutlich und für alle spürbar anzuheben“, sagt Erster Stadtrat Stefan Löbig. In den vergangenen Jahren erhielt die Musikschule Langen Mittel aus dem Kommunalen Finanzausgleich und weitere Landesmittel zu Projektförderungen in Höhe von je knapp 50.000 Euro. Aufgrund der Erhöhung rechnet die Stadt 2024 mit rund 23.000 Euro Mehreinnahmen. Diese fließen direkt in Form einer Honorarerhöhung an die Lehrkräfte. Positiver Effekt ist, dass alle von den Eltern, Schülerinnen und Schülern zu zahlenden Entgelte unverändert bleiben können.

Das letzte Wort zu der vom Magistrat vorgeschlagenen Honorarerhöhung hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 28. September. Beraten wird die Vorlage zuvor im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport (7. September) sowie im Haupt- und Finanzausschuss (14. September).

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