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Bäder starten in den Sommer

Testbetrieb in der ersten Zeit bringt Einschränkungen mit sich

23.06.2020

Es ist soweit: Die Langener Bäder öffnen ihre Pforten und starten mit Verspätung in die Sommersaison. Möglich wird das durch einen sorgfältig ausgearbeiteten Hygieneplan, der in den ersten Tagen im Testbetrieb auf Praxistauglichkeit geprüft wird. Laut Joachim Kolbe, Geschäftsführer der Langener Bäder- und Hallenmanagement GmbH (BaHaMa), gilt dabei stets die Maxime: „So viel Normalität wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig.“

Das Strandbad am Waldsee ist am Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni, zwischen 8 Uhr und 20.30 Uhr für Besucher geöffnet, die zu Fuß oder mit dem Rad (auch in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Langen oder Buchschlag Bahnhof) kommen. Die Parkplätze im Strandbad und auf dem Gelände der Firma Sehring bleiben an diesem Wochenende geschlossen, die Zufahrt von der B 44 aus ist nicht möglich. So soll die Besucherzahl gedrosselt und das Hygienekonzept nicht gleich mit voller Auslastung getestet werden. Der Waldseebus, der Badegäste üblicherweise vom Bahnhof Buchschlag zum „hessischen Mittelmeer“ bringt, fährt in dieser Saison nicht, um die Gefahr von Gedränge in den Fahrzeugen auszuschließen. Ab Montag, 29. Juni, ist der Waldseeparkplatz geöffnet. Über Änderungen informiert die Stadt auf ihrer Webseite (www.langen.de/baeder.html). Auch nach dem ersten Wochenende ist angedacht, die üblichen Öffnungszeiten im Strandbad beizubehalten.

Die Rettungsinseln im Waldsee bleiben zugänglich, dürfen dann aber nur von maximal vier Personen gleichzeitig genutzt werden. Der Zeltplatz und die Wohnmobilstellplätze bleiben in dieser Saison geschlossen. Hier werden zusätzliche Liegeflächen geschaffen. Außerdem ist es abends und nachts nicht möglich, die Einhaltung der Hygieneregeln bei Übernachtungsgästen angemessen zu kontrollieren. Der FKK-Bereich im Strandbad ist unter Einhaltung der Corona-Regeln uneingeschränkt nutzbar.

Verzichten müssen Gäste auch auf die Beachvolleyballfelder und die Sonnensegel, da hier die Gefahr besteht, dass sich viele Personen auf engem Raum tummeln. Zur Verfügung stehen die Tischtennisplatten, das Kletterschiff und die anderen Kinderspielgeräte. Wichtig ist: Wegen niedrigem Wasserstand gibt es am Waldsee aktuell keine geeignete Badezone für Kleinkinder.

Bevor im Freizeit- und Familienbad das erste Mal geplanscht werden kann, ist das Kassenhäuschen an der Teichstraße testweise von Mittwoch, 24., bis Freitag, 26. Juni, zum Ticketvorverkauf für das erste Wochenende (27./28. Juni) offen. Zwischen 8 und 20 Uhr können Einzel- und Zehnerkarten zum üblichen Preis erworben werden. Am Freitag, 26. Juni, ist von 8 bis 20 Uhr ausschließlich für Kunden mit Jahreskarten geöffnet. Sie können die Langzeittickets vor Ort um die Dauer der Corona-Schließung verlängern lassen. Ab Samstag, 27. Juni, gehen die Tore täglich für alle Badegäste um 8 Uhr auf. Schluss ist - wie üblich - um 20.30 Uhr.

Rund um die Becken im Freibad stehen keine Sitzbänke, um dort Menschenansammlungen zu verhindern. Sonnenbaden ist direkt am Wasser ebenfalls nicht gestattet. Wasserattraktionen, Sprungturm, Rutschen und Sportplätze bleiben geschlossen. Auch das Kinderbecken steht am ersten Wochenende der Öffnung noch nicht zur Verfügung. Im 25 Meter langen Pool nahe des Eingangs werden zwei breite Bahnen abgetrennt, auf denen im Kreis geschwommen werden kann. Ähnlich sieht es im großen Schwimmerbecken aus, wo drei separate Bahnen jeweils einen Rundkurs im Wasser bilden. Der Spielplatz im Freibad darf genutzt werden.

Für beide Bäder gilt: Der Kartenverkauf zum gewohnten Preis läuft vorerst ganz normal über die Kassen ohne Online-Ticketsysteme. Besucherinnen und Besucher sollen möglichst kontaktlos mit EC-Karte bezahlen. Saisonkarten können 2020 nicht erworben werden. Alle, die sich rund um den Eingang und die Kassen, die Sanitäranlagen oder die Kioskbereiche aufhalten, müssen eine Mund- und Nasenbedeckungen tragen. Abstandsmarkierungen und Absperrungen sorgen dort für zusätzliche Sicherheit. Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen. In den Toilettenräumen ist die Personenzahl für den Aufenthalt beschränkt und die Anlagen werden wiederholt gereinigt und desinfiziert. Am Liegeplatz und im Wasser sind keine Masken nötig. Die Hygieneregeln werden für alle Besucher gut sichtbar an den Zäunen der Bäder angebracht. Lautsprecherdurchsagen machen im Halbstundentakt darauf aufmerksam, dass der vorgeschriebene Abstand zu anderen Personen eingehalten werden muss. Die Badeaufsicht und das Personal kontrollieren die Einhaltung der Vorgaben.

Namen und Adressdaten werden an den Kassen nicht erhoben. „Nach unserer Einschätzung hat die hessische Landesregierung ganz bewusst auf eine Rechtsgrundlage zur Erfassung der Daten in Bädern verzichtet“, sagt Kolbe. „Wir halten uns an die Empfehlungen des Landes.“ Eine Parzellierung der Liegeflächen wird es weder im Frei- noch im Strandbad geben. Nach Kolbes Worten gibt es ausreichend Platz zum Sonnenbaden. „Es gibt Beschränkungen in der Besucherzahl“, erläutert Kolbe das Konzept weiter. Die BaHaMa kalkuliere dabei mit Werten, die die Verordnungsgrenze des Landes noch deutlich unterschreiten. „Wir behalten uns vor, je nach aktueller Sicherheitslage über die Anzahl der Personen in den Bädern zu entscheiden“, betont der Geschäftsführer. Über die Webseite der Stadt informiert die Betreibergesellschaft an allen Öffnungstagen in Echtzeit über eventuell erreichte Kapazitätsgrenzen. Möglich macht das der offizielle Twitter-Account der Langener Bäder (@BaederLangen), über den das Team sich auf der Internetseite meldet, sobald es vor Ort eng wird. Zum Lesen der Nachrichten auf www.langen.de/baeder.html ist kein eigener Twitter-Account nötig.

Über alle Änderungen des Bäderangebots in Langen informiert die Stadt über die offizielle Internetseite, den städtischen Facebook-Account (@Langen.RheinMain) oder die eigene Twitter-Seite (@Stadt_Langen).

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