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Weniger Müll dank Biotonne

Kommunale Betriebe legen Abfallstatistik vor

15.04.2017

Die Langener trennen besser und haben weniger Restmüll. Hinter dieser guten Nachricht steckt die Biotonne, die seit März 2015 flächendeckend vom Steinberg bis ins Neurott im Einsatz ist. Aus der Abfallstatistik der Kommunalen Betriebe (KBL) geht hervor, dass der Restmüll im ersten kompletten Biotonnen-Jahr 2016 im Vergleich zu 2014 um 1.344 auf 6.404 Tonnen gesunken ist. „Dieser Rückgang entspricht den Erwartungen, die wir mit der Bioentsorgung verbunden haben. Die Biotonne funktioniert“, erklärt KBL-Betriebsleiter Manfred Pusdrowski.

Die Restmüllmenge wäre seinen Worten zufolge ohne Einwohneranstieg noch niedriger gewesen. Doch Langen sei im Vergleichszeitraum um fünf Prozent auf 38.565 Bewohner (Stichtag 31. Dezember 2016) gewachsen. „Das verzerrt natürlich den statistischen Vergleich.“

Um die tatsächlichen Auswirkungen der Biotonne sichtbar zu machen, haben die Kommunalen Betriebe erstmals die Restmüllmenge ins Verhältnis zur Zahl der Bewohner gesetzt. Während sie 2014 noch 210 Kilo betrug, sank sie dank Biotonne nun auf 166 Kilo pro Einwohner und Jahr. Das ist ein Rückgang um 21 Prozent.

Um 148 Tonnen zugenommen haben – ganz im Sinne von Müllvermeidung und Trennung – die Leichtverpackungen im Gelben Sack und der Gelben Tonne. Dies ist nicht nur auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen. „Vermutlich haben sich die Leute im Zuge der Werbekampagne für die Biotonne intensiver mit den Möglichkeiten der Abfalltrennung beschäftigt und ihr Verhalten im positiven Sinne verändert“, sagt Pusdrowski.

Ziemlich gleichgeblieben sind seinen Worten zufolge die Zahlen beim Altpapier. Seit Jahren kämen von Januar bis Dezember rund 2.900 Tonnen zusammen.

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