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Was alles in die Biotonne gehört

Langen beteiligt sich an landesweiter Aktion

29.04.2016

Langen startet gemeinsam mit weiteren 70 hessischen Kommunen und dem Hessischen Umweltministerium die Aktion Biotonne. Die Initiative zeigt, dass viel mehr Abfälle aus der Küche in die Biotonne dürfen als die meisten Menschen denken. Die Getrenntsammlung von Bioabfällen wurde in Langen im vergangenen Jahr flächendeckend eingeführt. Deutschlandweit werden immer noch rund vier Millionen Tonnen kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle über den Restmüll entsorgt und so Rohstoffe massiv verschwendet. „Beim Kochen und Essen fallen viele Abfälle an. Wirft jeder der sechs Millionen Bürger in Hessen diese in die Biotonne, hat das eine große Wirkung für die Umwelt“, sagte die Hessische Umweltministerin Priska Hinz beim Start der landesweiten Aktion am Donnerstag (28. April) in Frankfurt. „Denn daraus hergestelltes Biogas liefert Strom und Wärme aus erneuerbarer Energie und der Kompost ersetzt große Mengen an Kunstdünger und Torf in Landwirtschaft, Garten- und Weinbau“. 

Um verdorbene Joghurts aus dem Kühlschrank, abgenagte Knochen und schmierige Saucenreste aus der Schmuddelecke zu holen, entwickelten Designer exklusiv für die Aktion einen Behälter speziell für Bioabfälle sowie Papiertüten und einen Einwickelblock in Trendfarben. Die Designobjekte und Informationen rund um die Biotonne werden in Langen bis zum 9. Juni im Rewe-Markt an der Winkelwiese auf einer Infosäule präsentiert. Die städtische Abfallberatung wird dort am Mittwoch, 2. Mai, von 10 bis 12 Uhr Fragen rund um die Biotonne beantworten.

Die Aktion zeigt im Handel, in Bürgerbüros und im Internet auf www.aktion-biotonne.de was alles in die Biotonne darf: Gemüse- und Obstschalen, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Fischgräten und Tierknochen, Käsereste und Käsenaturrinde, Teebeutel und Kaffeefilter, Eierschalen, altes Brot, Brötchen, Gebäck, Küchenkrepp und Papierservietten, Reste von Joghurt und Quark sowie verdorbene Lebensmittel aus dem Kühlschrank wie verschimmeltes Gemüse, Obst oder verdorbene Milchprodukte. Wichtig ist: die Kunststoffverpackungen haben in der Biotonne nichts zu suchen, denn sie ruinieren den Kompost.

Weitere Informationen gibt es bei der städtischen Abfallberatung unter der Rufnummer 203-391 und im Internet unter www.langen.de und www.kbl-langen.de.

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