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Immer weniger Restmüll

Erfolge durch Biotonne, Abfallvermeidung und -trennung

16.04.2018

In Langen kommt immer weniger Restmüll zusammen. „Das ist das Ergebnis unserer erfolgreichen Abfallpolitik“, sagt Manfred Pusdrowski, Leiter der Kommunalen Betriebe (KBL), die für die Entsorgung zuständig sind. Anstelle den Müll im Heizkraftwerk zu verbrennen, würden immer mehr Abfälle wiederverwertet. Neben dem Gelben Sack und den Altpapiersammlungen habe zu dieser erfreulichen Entwicklung auch die erfolgreiche Einführung der Biotonne im März 2015 beigetragen.

Laut Abfallstatistik 2017 sank die Restmüllmenge im Vergleich zum Vorjahr zwar nur um zwölf Tonnen und ging pro Einwohner lediglich von 166 auf 165 Kilo zurück. Die langfristige Betrachtung zeigt indes gravierende Veränderungen und macht die Anstrengungen deutlich, die Stadt und KBL bei ihren Initiativen zur Abfallvermeidung– und –trennung an den Tag legen. So ist die Restmüllmenge seit dem Jahr 2002 um 33 Prozent beziehungsweise um 3.102 auf 6.392 Tonnen gesunken, obwohl die Bevölkerung um rund 2.200 auf etwa 38.700 Einwohner wuchs. 

Voriges Jahr ist die Zahl der Biotonnen um 121 (plus 2,2 Prozent) auf 5.607 Stück gestiegen. Sie wird gut angenommen, der Anteil der Eigenkompostierer ist rückläufig. 2017 nutzten die Möglichkeit, Grünabfälle im eigenen Garten zu verwerten und auf die Biotonne zu verzichten, 3.421 Haushalte. Das waren 124 weniger als 2016. Beim Altpapier (2.785 Tonnen) war das Aufkommen zuletzt etwas geringer, bei den Verpackungsabfällen (1.077 Tonnen) haben die Mengen leicht zugenommen.

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