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UND WER NIMMT DEN HUND?

Georg und Doris Lehnert sind seit 20 Jahren verheiratet, er hat es als Biologe zum Aquariumsdirektor gebracht, sie hat zwei Kinder aufgezogen und sich um das Eigenheim in bevorzugter Wohnlage gekümmert. Die Kinder sind aus dem Haus, das Ehepaar könnte sich neu finden. Die Versuchung in Gestalt von Laura, Georgs zwanzig Jahre jüngerer Doktorandin, naht, und plötzlich steht seine Beziehung mit Doris vor dem Aus. Doris will verstehen, warum sich Georg von ihr auf einmal trennen will und schlägt ihm den Besuch bei Trennungstherapeutin Gisela Bruhns vor. Statt Familiensinn dominiert plötzlich Lagerdenken: Beide Seiten werfen Kindern und Freunden mangelnde Loyalität vor, es wird um Geld und Besitzstände gefeilscht, die Lebensleistungen werden wechselseitig kleingeredet, die neuen Partner lächerlich gemacht und Pyrrhussiege, wenn es gelingt, den Ex eifersüchtig zu machen oder der Ex die Autoreifen zu zerstechen, werden schamlos ausgekostet. Die Frage, wer den Hund nimmt, ist unter den Bedingungen mühsam niedergerungener oder wie Geysire aufschießender Emotionen vergleichsweise zweitrangig. Erst als es einen unwiederbringlichen Verlust zu beklagen gibt, stellt sich bei den Kombattanten Wehmut ein, die vieles in ein milderes Licht zu tauchen vermag.

Die Fetzen fliegen so heftig, dass es einfach nur Spaß macht zuzusehen. Bittere Enttäuschungen, kurz wieder aufflammende Leidenschaft und Eifersucht, - in Und wer nimmt den Hund? wird auf sehr komische Weise wieder einmal klar, dass in Scheidungskriegen keine Gefangenen gemacht werden. (MDR Kultur)

Mit Dialogen voll ausgesuchter Bösartigkeit, einem prallen, lebensechten Sujet und überaus verzwickten, oft widersprüchlichen Gefühlslagen, hat diese Komödie nach dem Filmdrehbuch von Martin Rauhaus einiges zu bieten.

Eine sehenswerte Komödie mit Tiefgang, die dazu einlädt, die eigene Beziehung mal wieder zu hinterfragen. (Maike Schade, Szene Hamburg)

Die Münchener Schauspielerin Marion Kracht verkörpert die Rolle der Haus- und Ehefrau Doris Lehnert. Sie stand schon früh vor der Kamera und hat in zahlreichen Serien wie unter anderem Das feuerrote Spielmobil, Das Traumschiff, Siska, Die Schwarzwaldklinik, Die Buddenbrooks und Diese Drombuschs (ihr TV-Durchbruch) mitgespielt.

Der ebenfalls in München geborener Schauspieler Michael Roll spielt die Rolle des Ehemanns Georg Lehnert. Nach dem Abschluss seiner Gesangs- und Schauspielausbildung war die deutsche Synchronstimme für Tom Hanks in vielen namhaften TV- und Kinoproduktionen zu sehen, unter anderem in Liebling Kreuzberg, Der Alte, Polizeiruf 110 oder Ein Fall für zwei.

Der Theaterabend ist auch im Abonnement "Boulevard.Langen".

 

Corona-Regelungen in der Neuen Stadthalle Langen (NSL)

Auf die jeweils aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen wird geachtet. In der NSL ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht, diese darf aber am Sitzplatz abgelegt werden. Markierungen und Hinweisschilder sind angebracht, Desinfektionsmittel ausreichend vorhanden. Die Klima- und Lüftungsanlage arbeitet mit 100% Frischluftzufuhr - keine Umluft, reine Abluft. Getränke, die im Foyer der NSL erworben werden können, dürfen mit in den Saalbereich genommen werden - das gilt ebenso für die Garderobe.

Wichtiger Hinweis: Der ursprünglich hinterlegte Bestuhlungsplan kann in dieser Form nicht gestellt werden. Die neue Bestuhlung sieht eine klassische (abgespeckte) Reihenbestuhlung vor, in der wir einzelne Besuchergruppen mit einem Stuhl mit Trennvorrichtung (Plexiglas) voneinander trennen. Zwischen den Reihen wird ein Abstand von mindestens 1,50m gewahrt.
Wir bitten alle Ticketkäufer sich im Vorfeld über die individuell neuen Sitzplätze zu informieren.

Grundsätzlich gilt aber auch: Die Eigenverantwortung endet nicht mit Betreten der Neuen Stadthalle Langen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Preisinformationen

32,80/ 30,60/ 28,40 Euro
inkl. Gebühren & Garderobe

 

Veranstaltungsort(e)

  • Neue Stadthalle Langen
    63225 Langen
    Südliche Ringstraße 77
    • 06103 203-401

Veranstalter