Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 52.I „Gewerbegebiet Kronenhof – Teilgebiet Süd“

Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langen hat in ihrer Sitzung am 14.03.2019 die Aufstellung des o. g. Bebauungsplans beschlossen. Die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurde vom 18.03.2019 bis zum 18.04.2019 durchgeführt.

Die Durchführung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB wird hiermit öffentlich bekanntgemacht.

Der Plangeltungsbereich des o. g. Bebauungsplans wurde zum Entwurf um die Paul-Ehrlich-Straße erweitert und umfasst den südlichen Teil des Kronenhofs bis zur Höhe der Heinrich-Hertz-Straße zwischen Paul-Ehrlich-Straße im Nordwesten, Robert-Bosch-Straße im Südosten sowie bis vor das bestehende Autohaus im Südosten. Die genannten Verkehrsflächen sind in den Geltungsbereich integriert.

Das ca. 4,4 ha große Plangebiet und umfasst die Flurstücke Nr. 521/1 teilweise, Nr. 600/2 teilweise sowie Nr. 553/2 teilweise in der Gemarkung Langen, Flur 23 (Stand 08/2019).

Mit dem Bebauungsplan werden Flächen des Bebauungsplanes Nr. 2 Industriegebiet „Neurott“ Abschnitt II, des Bebauungsplanes Nr. 2 Abschnitt II, 1. Änderung „Gewerbegebiet südlich der Paul-Ehrlich-Straße“ sowie des Bebauungsplanes Nr. 2 Gewerbegebiet „Neurott“ Abschnitt III, 1. Änderung überplant.

Ziel der Planung ist die Schaffung von Bauplanungsrecht in Form eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zur Ansiedlung eines international tätigen Unternehmens der Automobilzulieferindustrie.

Das Bebauungsplanverfahren wird nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) im zweistufigen Regelverfahren durchgeführt. Eine Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB wurde durchgeführt und ein Umweltbericht erarbeitet.

Die Öffentlichkeit kann sich während der unten genannten Frist bei der Stadtverwaltung Langen über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und zur Planung äußern.

Der Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 52.I „Gewerbegebiet Kronenhof – Teilgebiet Süd“ und des Vorhaben- und Erschließungsplanes liegen mit zugehöriger Begründung inklusive Umweltbericht, den Gutachten, den umweltrelevanten Stellungnahmen und weiteren wesentlichen, bereits vorliegenden umweltrelevanten Informationen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit

vom 23.09.2019 bis einschließlich 24.10.2019

im Rathaus der Stadt Langen, Fachdienst 13, Bauwesen, Stadt- und Umweltplanung, 3. Obergeschoss (Südflügel des Gebäudes), Zimmer 331a, Südliche Ringstraße 80, 63225 Langen (Hessen), während der allgemeinen Dienststunden montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr öffentlich aus.

Im gleichen Zeitraum stehen die genannten Unterlagen im Internet unter der Adresse https://www.langen.de/de/bebauungsplanung.html unter dem Punkt „Im Verfahren befindliche Bebauungspläne“ zur Verfügung.

Arten umweltbezogener Informationen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

a) Umweltbericht gemäß § 2a BauGB. Die Betrachtung der umweltrelevanten Schutzgüter umfasst dabei:

  • Fläche: Bestandserfassung, Bewertung der in Anspruch genommen Fläche und deren Nutzung sowie der künftigen Flächennutzung gemäß der vorliegenden Planungsabsicht.
  • Boden: Bestandserfassung und Charakterisierung der Bodentypen und Bodeneigenschaften, Bodenfunktionsbewertung sowie der hydrologischen Gegebenheiten, umwelt- und abfalltechnische Bewertung und Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Boden- und Wasserhaushalt.
  • Wasser: Bestandserfassung und Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Boden- und Wasserhaushalt. Hinweise zum Versickerungsvermögen des Bodens, zum Grundwasserstand, zur Rückhaltung von Niederschlagswasser, zum Entwässerungskonzept, auf die Lage des Plangebietes innerhalb der Wasserschutzzone III und im Einflussbereich des Grundwasserbewirtschaftungsplans Hessisches Ried.
  • Klima und Luft: Bestandserfassung und Bewertung der bestehenden Luftbelastung und der Funktion des Plangebiets und der nahegelegenen Waldflächen als klimaaktive Flächen zur Kaltluftproduktion. Hinweise auf die Erhöhung der Abgas- und Staubemissionen während der Bauphase und nach Realisierung der Planung sowie auf mögliche Beeinträchtigungen der bestehenden und zu erhaltenden bestmöglichen Luftqualität.
  • Biotope, Flora, Fauna sowie biologische Vielfalt: Bestandserfassung und Bewertung der Biotop- und Nutzungstypen sowie der Tier- und Pflanzenarten, Eingriffsbewertung und Beschreibung des naturschutzrechtlichen Ausgleichs und der artenschutzrechtlichen Maßnahmen.
  • Landschafts- und Ortsbild: Bewertung des Planvorhabens im Hinblick auf das Landschafts- bzw. Ortsbild.
  • Mensch, Gesundheit und Bevölkerung: Bestandserfassung und Bewertung der Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und das Naherholungspotenzial. Hinweise auf die Betroffenheit der angrenzenden schutzbedürftigen Nutzungen durch Lärm- und Lichteinwirkungen.
  • Kultur- und sonstige Sachgüter: Bestandserfassung und Bewertung möglicher Betroffenheit von Kultur- und sonstigen Sachgütern.
  • Wirkungsgefüge sowie Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern: Bewertung der vielfältigen Wirkungszusammenhänge und gegenseitigen Beeinflussung der Schutzgüter untereinander.
  • Betroffenes Umfeld: Beschreibung der Umgebung und Bewertung von Auswirkungen der Planung auf das nähere Umfeld.

Hinzu kommen im Umweltbericht eine Eingriffs- und Ausgleichsbetrachtung (Eingriffsregelung), die den durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriff in Natur und Landschaft bewertet und eine Darstellung, wie die Eingriffe in Natur und Landschaft durch Vermeidungs-, Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen ausgeglichen werden sollen.

Der Umweltbericht enthält darüber hinaus Angaben zu vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich von nachteiligen Auswirkungen der Planung, zur Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung bzw. Nichtdurchführung der Planung, zu den in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten, der Berücksichtigung des Landschaftsplans sowie zur Notwendigkeit einer Überwachung von Umweltauswirkungen, die aufgrund des Bebauungsplans auftreten können (Monitoring).

b) Umweltrelevante Stellungnahmen:

  • BUND Egelsbach (15.04.2019):
    Hinweise zum Erfordernis einer Kompensationsverpflichtung, zur Gestaltung von Einfriedungen, zu einer energiesparenden und insektenfreundlichen Außenbeleuchtung und zu den erforderlichen faunistischen und vegetationskundlichen Erhebungen.
  • Fraport AG (02.04.2019):
    Hinweise auf die Lage des Plangebietes außerhalb der Bauhöhenbeschränkung des Bauschutzbereiches als auch des Hindernisinformationsbereiches.
  • Kreisverwaltung Offenbach (15.04.2019):
    Eingriffsminimierung: Hinweise auf Maßnahmen zum schonenden Umgang mit Grund und Boden sowie luft- und kleinklimatische Belange.
    Bilanzierung/Kompensation/Ausgleich: Hinweise auf das Erfordernis einer Eingriffs-, Ausgleichs- und Kompensationsplanung, auf Ausgleichs- und Vermeidungsmaßnahmen vor Ort, externe Ausgleichflächen bzw. Ökokontomaßnahmen von Drittanbietern.
    Artenschutz: Hinweise auf das Erfordernis eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrags, eine ggf. erforderliche artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung und auf die Verwendung von energiesparenden und insektenfreundlichen Außenbeleuchtungen.
    Grünordnung: Hinweise auf die Festsetzung von Arten- und Pflanzlisten sowie raumprägenden Einzelbäumen.
    Wasserwirtschaft und Bodenschutz: Hinweise auf Maßnahmen der Wasserhaltung und -ableitung, zur Versickerung von Niederschlagswasser, sowie der Retention anfallenden Niederschlagswassers, zum Einbau von aufbereiteten mineralischen Ersatzbaustoffen und standortfremden Bodenmaterialien, auf die Verwendung und Lagerung von wassergefährdenden Stoffen und die Trinkwasserschutzgebietsverordnung.
    Immissionsschutz: Nachweis der Gebietsverträglichkeit mit angrenzenden lärmempfindlichen Bereichen und zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Licht.
    Verkehr: Hinweise zum Erfordernis einer Verkehrsuntersuchung.
    Klimaschutz: Planungsgrundsätze für die Bauleitplanung.
  • Naturschutzbund Deutschland Ortsgruppe Langen-Egelsbach (10.04.2019):
    Artenschutz: Hinweise zur Zulässigkeit von Baustelleneinrichtungen und der Rodung von Gehölzen außerhalb der Brutsaison von Vögeln und Fledermäusen. Hinweise auf das Vorkommen von Rauchschwalben im Plangebiet, zur Vermeidung von Gebäudeabrissen während der Brutzeit und zum Erfordernis artenschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen.
    Umweltprüfung: Hinweise zum Ergebnis der umweltbezogenen Konfliktanalyse mit Hilfe des Planungstools des Regionalverband Frankfurt RheinMain sowie zur Biotop- und Nutzungskartierung und zur Wertigkeit des Plangebietes.
  • Regierungspräsidium Darmstadt (17.04.2019):
    Wasserwirtschaft: Hinweise zur erforderlichen Konkretisierung der Entwässerungsplanung im weiteren Planungsprozess.
    Nachsorgender Bodenschutz: Handlungsempfehlungen beim Verdacht schädlicher Bodenveränderung oder organoleptischer Auffälligkeiten im Zuge der Baumaßnahmen.  
    Vorsorgender Bodenschutz: Hinweise zum sparsamen Umgang mit Grund und Boden, natürlichen Funktionen des Bodens und weiterer bodenbezogener Belange wie z.B. Eingriffsbewertung und Ausgleichsmaßnahmen.
    Immissionsschutz: Hinweise zum Umfang einer schalltechnischen Untersuchung.
    Bergaufsicht: Hinweise zur Betroffenheit von Rohstoffsicherungs- und Bergbauflächen im Plangebiet.
  • Regierungspräsidium Darmstadt, Kampfmittelräumdienst (19.03.2019):
    Hinweise zur Lage des Plangebietes in einem Bombenabwurfgebiet sowie weitere verfahrenstechnische Hinweise zur Beachtung im Zuge von Baumaßnahmen.
  • Magistrat der Stadt Dreieich (18.04.2019):
    Hinweise auf die Erforderlichkeit einer verkehrlichen Gesamtkonzeption für die Entwicklungsgebiete der Stadt Langen sowie zur Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes.
  • Stadtwerke Langen (16.04.2019):
    Hinweise zur Trinkwasser-, Erdgas- Strom- und Fernwärmeversorgung sowie zur Entwässerung des Plangebietes im Hinblick auf die Verwendung, Versickerung, Rückhaltung und Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers.
  • Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried (20.03.2019):
    Hinweise auf die Versickerung und Rückhaltung von Niederschlagswasser im Plangebiet und zur Auslastung des Abflusssystems des Hundsgrabens/Geräthsbaches.

c) Weitere umweltrelevante Informationen:

  • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (Büro Dr. Weise, 02.09.2019): Artenschutzrechtliche Beurteilung zur Bewertung des Vorkommens und der Betroffenheit der Artengruppen Vögel, Fledermäuse, Tagfalter und Reptilien sowie Hinweise zur Minimierung der Eingriffswirkungen und erforderlicher CEF-Maßnahmen (Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion).
  • Bodengutachten (Büro Dr. Weise, 31.08.2019): Gesonderte Bewertung und Bilanzierung der Eingriffe in die natürlichen Bodenfunktionen nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 BBodSchG und der bodenbezogenen Kompensationsmaßnahmen.
  • Bericht zur Erschließungsplanung mit Plankarte (Ingenieurbüro Zick-Hessler, 07/2019): Untersuchung der durch das Planvorhaben entstehenden Abwassersituation sowie Konzeption der Ableitungsmöglichkeit der anfallenden Schmutz- und Regenwassermengen in Form einer Vorplanung.
  • Umwelt- und abfalltechnische Bodenuntersuchung (Geonorm GmbH, 07.06.2019): Untersuchung des Bodens auf umweltrelevante Belastungen wie z.B. Schwermetalle und polyzklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
    Baugrunduntersuchung (Geonorm GmbH, 07.06.2019): Baugrunderkundungen sowie Labor- und Feldversuchen, relevante geotechnische Bodenkennwerte, Grundwassersituation, Versickerungsvermögen und Baugrundbeurteilung.
  • Untersuchung der gewerblichen Lärmimmissionen (TÜV Hessen, 04.06.2019): Untersuchung der zu erwartenden Geräusch- und Schallimmissionen auf Wohn- und Bürogebäude im Umfeld des geplanten Vorhabens sowie auf den Bereich des nordwestlich des Plangebietes gelegenen Wohngebietes.
  • Verkehrsuntersuchung (IMB Plan, 06 und 07/2019): Überprüfung der verkehrlichen Erschließung des Plangebietes und Beurteilung der Verkehrsqualität unter Berücksichtigung des Fußgänger-, Rad- und Personennahverkehrs inkl. ggf. erforderlicher Maßnahmen.
  • Erläuterungsbericht Renaturierung der Nidda zwischen Krachenburg und Dortelweil (Büro für Gewässerökologie G. Lehr (06.04.2009): Erläuterungen zur Renaturierungsmaßnahme innerhalb der die Eingriffe in den Naturhaushalt des vorliegenden Bebauungsplanes in Form einer Freistellungserklärung durch die HLG – Ökoagentur für Hessen ausgeglichen werden sollen.
  • Strategische Umweltprüfung - Konfliktanalyse zur dargestellten Planfläche, Programmversion 1.7.2 (Regionalverband Frankfurt RheinMain, 17.02.2019): Hinweise auf mögliche planerische Konflikte hinsichtlich bestehender Vorbelastungen durch Straßenverkehrslärm, Beeinträchtigungen der Vegetationsbestände und die Bedeutung als bisher unbebaute Fläche, auf Konflikte zu Mischbauflächen im Umfeld, zum Grad der zu erwartenden Bodenversiegelung, zur Lage innerhalb der Trinkwasserschutzzone III und zur Einstufung der Planfläche als klimawirksame Fläche.
  • Schreiben des Kreis Offenbach, Untere Naturschutzbehörde (16.07.2019) Hinweise zum Artenschutz, zum Vorkommen und der Betroffenheit von Rauchschwalben und Haussperlingen und den damit verbundenen artenschutzbezogenen Maßnahmen.
  • Schreiben des Kreis Offenbach, Untere Naturschutzbehörde (08.08.2019) Hinweise zum Artenschutz und den damit verbundenen artenschutzbezogenen Maßnahmen inkl. Auszüge aus dem Ornithologischen Jahresbericht 2017 der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) sowie aus dem Bericht des Naturschutzbund Deutschland 2018 (NABU Langen-Egelsbach) zum Vorkommen der Rauchschwalbe.
  • Bericht über Schwalbenbrutpaare in Langen, Egelsbach und Dreieich - Brutperiode 2018 – (NABU Langen-Egelsbach, 09.12.2018): Erhebungen und Informationen über die Schwalbenpopulationen in Langen, Egelsbach und Dreieich.

Stellungnahmen, Anregungen und Hinweise können während der genannten Frist bei der Stadt Langen, Fachdienst 13 schriftlich eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben können.

Zur Beschleunigung des Bauleitplanverfahrens beteiligt die Stadt Langen für bestimmte Verfahrensschritte nach den §§ 2a bis 4a BauGB einen Dritten (Planungsbüro).

Langen, 10.09.2019

DER MAGISTRAT DER STADT LANGEN

Löbig, Erster Stadtrat

c) Weitere umweltrelevante Informationen:

  • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (Büro Dr. Weise, 02.09.2019): Artenschutzrechtliche Beurteilung zur Bewertung des Vorkommens und der Betroffenheit der Artengruppen Vögel, Fledermäuse, Tagfalter und Reptilien sowie Hinweise zur Minimierung der Eingriffswirkungen und erforderlicher CEF-Maßnahmen (Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion).
  • Bodengutachten (Büro Dr. Weise, 31.08.2019): Gesonderte Bewertung und Bilanzierung der Eingriffe in die natürlichen Bodenfunktionen nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 BBodSchG und der bodenbezogenen Kompensationsmaßnahmen.
  • Bericht zur Erschließungsplanung mit Plankarte (Ingenieurbüro Zick-Hessler, 07/2019): Untersuchung der durch das Planvorhaben entstehenden Abwassersituation sowie Konzeption der Ableitungsmöglichkeit der anfallenden Schmutz- und Regenwassermengen in Form einer Vorplanung.
  • Umwelt- und abfalltechnische Bodenuntersuchung (Geonorm GmbH, 07.06.2019): Untersuchung des Bodens auf umweltrelevante Belastungen wie z.B. Schwermetalle und polyzklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
    Baugrunduntersuchung (Geonorm GmbH, 07.06.2019): Baugrunderkundungen sowie Labor- und Feldversuchen, relevante geotechnische Bodenkennwerte, Grundwassersituation, Versickerungsvermögen und Baugrundbeurteilung.
  • Untersuchung der gewerblichen Lärmimmissionen (TÜV Hessen, 04.06.2019): Untersuchung der zu erwartenden Geräusch- und Schallimmissionen auf Wohn- und Bürogebäude im Umfeld des geplanten Vorhabens sowie auf den Bereich des nordwestlich des Plangebietes gelegenen Wohngebietes.
  • Verkehrsuntersuchung (IMB Plan, 06 und 07/2019): Überprüfung der verkehrlichen Erschließung des Plangebietes und Beurteilung der Verkehrsqualität unter Berücksichtigung des Fußgänger-, Rad- und Personennahverkehrs inkl. ggf. erforderlicher Maßnahmen.
  • Erläuterungsbericht Renaturierung der Nidda zwischen Krachenburg und Dortelweil (Büro für Gewässerökologie G. Lehr (06.04.2009): Erläuterungen zur Renaturierungsmaßnahme innerhalb der die Eingriffe in den Naturhaushalt des vorliegenden Bebauungsplanes in Form einer Freistellungserklärung durch die HLG – Ökoagentur für Hessen ausgeglichen werden sollen.
  • Strategische Umweltprüfung - Konfliktanalyse zur dargestellten Planfläche, Programmversion 1.7.2 (Regionalverband Frankfurt RheinMain, 17.02.2019): Hinweise auf mögliche planerische Konflikte hinsichtlich bestehender Vorbelastungen durch Straßenverkehrslärm, Beeinträchtigungen der Vegetationsbestände und die Bedeutung als bisher unbebaute Fläche, auf Konflikte zu Mischbauflächen im Umfeld, zum Grad der zu erwartenden Bodenversiegelung, zur Lage innerhalb der Trinkwasserschutzzone III und zur Einstufung der Planfläche als klimawirksame Fläche.
  • Schreiben des Kreis Offenbach, Untere Naturschutzbehörde (16.07.2019) Hinweise zum Artenschutz, zum Vorkommen und der Betroffenheit von Rauchschwalben und Haussperlingen und den damit verbundenen artenschutzbezogenen Maßnahmen.
  • Schreiben des Kreis Offenbach, Untere Naturschutzbehörde (08.08.2019) Hinweise zum Artenschutz und den damit verbundenen artenschutzbezogenen Maßnahmen inkl. Auszüge aus dem Ornithologischen Jahresbericht 2017 der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) sowie aus dem Bericht des Naturschutzbund Deutschland 2018 (NABU Langen-Egelsbach) zum Vorkommen der Rauchschwalbe.
  • Bericht über Schwalbenbrutpaare in Langen, Egelsbach und Dreieich - Brutperiode 2018 – (NABU Langen-Egelsbach, 09.12.2018): Erhebungen und Informationen über die Schwalbenpopulationen in Langen, Egelsbach und Dreieich.

Stellungnahmen, Anregungen und Hinweise können während der genannten Frist bei der Stadt Langen, Fachdienst 13 schriftlich eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben können.

Zur Beschleunigung des Bauleitplanverfahrens beteiligt die Stadt Langen für bestimmte Verfahrensschritte nach den §§ 2a bis 4a BauGB einen Dritten (Planungsbüro).

Langen, 10.09.2019

DER MAGISTRAT DER STADT LANGEN

Löbig, Erster Stadtrat

 

Unterlagen für die  Beteiligung

Bebauungsplan Nr. 52.I „Gewerbegebiet Kronenhof – Teilgebiet Süd“
 

Plan, Festsetzungen, Begründung und Umweltbericht

Gutachten

Umweltbezogene Stellungnahmen