November 2018

Baugebiet Liebigstraße startet durch

30.11.2018
Wichtiger Schritt für Wohngebiet Liebigstraße 1

Das Langener Mega-Baugebiet Liebigstraße kommt sichtbar in Fahrt. Auf dem früheren Betriebsgelände der Stadtwerke Langen gegenüber vom Bahnhof wurde inzwischen eine große Baugrube ausgehoben - hier entsteht das sogenannte Quartierszentrum mit Geschäften, Wohnungen und einem Hotel. Für die anderen drei Abschnitte des neuen Stadtteils, die bis zur B 486 und zur Hans-Kreiling-Allee reichen, steht die öffentliche Auslegung der Bebauungspläne noch vor Weihnachten an.

Nahe am Bahnhof auf dem früheren Betriebsgelände der Stadtwerke Langen schaut man inzwischen in eine große Baugrube. Hier entsteht das sogenannte Quartierszentrum mit Geschäften, Wohnungen und einem Hotel. Für die anderen drei Abschnitte des neuen Stadtteils, der am Ende bis zur B 486 und zur Hans-Kreiling-Allee reichen wird, soll nach Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung am 6. Dezember die öffentliche Auslegung des jeweiligen Bebauungsplans erfolgen, um - voraussichtlich im Sommer - Baurecht zu schaffen. Im Januar können dann auf der Homepage der Stadt und im Rathaus die Pläne von den Bürgerinnen und Bürgern eingesehen und Stellungnahmen abgegeben werden, ebenso von Trägern öffentlicher Belange wie Naturschutzbehörden, Nachbarkommunen und Wasserverbänden. Bereits unter Dach und Fach ist der Bebauungsplan für das Quartierszentrum, wo inzwischen die Bagger angerollt sind. Im Norden schließen sich die weiteren Areale an, deren Bebauungspläne jetzt im Verfahren sind.

Bei dem Projekt "Liebigstraße" geht es um eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt durch Wachstum und dabei um die konsequente Trennung von Gewerbe und Wohnen – das eine an der West- und das andere an der Ostseite der Bahn. Auf Basis dieser Strategie soll an der Liebigstraße auf einer Fläche von 28 Hektar eines der größten Neubau-Wohngebiete in der Region entstehen: mit knapp 1.600 Wohneinheiten für etwa 3.300 Einwohner sowie der nötigen Infrastruktur mit sozialen Einrichtungen, Geschäften und Grünflächen.

Entlang der Liebigstraße und südlich der Nordumgehung schützen drei- bis viergeschossige Gebäude das Wohngebiet vor Verkehrslärm von der Straße und der Schiene. Zum wirksamen Lärmschutz sollen auch Elemente zwischen den Häusern beitragen und zur Lebensqualität Wohnhöfe im hinteren Teil. Ebenfalls Geschosswohnungsbau und sechs gestaffelt angeordnete Punkthäuser (drei bis fünf Stockwerke plus Staffelgeschoss) sieht das Konzept für den südöstlichen Abschluss des Areals vor. Hier soll eine Erschließungsstraße in einen neuen Kreisverkehr auf der Hans-Kreiling-Allee münden und die reibungslose Zufahrt zur Nordumgehung gewährleisten. Neben weiteren Haupterschließungsstraßen gibt es innerhalb der kleinteiligen Bebauung ein Wohnstraßensystem als Fläche für alle - ohne Bürgersteige - zum Teil mit Quartiersplätzen an den Kreuzungen, außerdem diverse Fußwege, einige Parkflächen und als Verlängerung der Elisabethenstraße eine Fahrradstraße. Beim Geschosswohnungsbau sind Tiefgaragen angesagt. An Standorte für Car-Sharing ist ebenfalls gedacht – und an den öffentlichen Personennahverkehr mit einer Buslinie.

Im Norden wird die erste Häuserreihe natürlich nicht direkt an die Umgehungsstraße heranrücken. Vielmehr liegt dazwischen als Puffer ein etwa 30 bis 40 Meter breiter Bürgerpark. Darin hat bereits die Kinder- und Jugendfarm eine neue Heimat gefunden. Als künftige Nachbarin soll im nordöstlichen Teil des Grüngürtels eine Kindertagesstätte entstehen, eine weitere und obendrein eine Grundschule auf der Fläche des früheren Bauhofs.

 

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