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Wasser- und Abwasserwirtschaft unterstützen

Auch in der Corona-Krise ist die Toilette kein Mülleimer

20.03.2020

Der Umgang mit dem Corona-Virus und den sich dynamisch ändernden Lagen ist auch für die kommunalen Unternehmen als Eckpfeiler der Daseinsvorsorge und Betreiber kritischer Infrastrukturen eine Herausforderung. „Ziel ist es, die Menschen auch im Krisenfall sicher mit Strom, Wärme und Wasser zu versorgen und ihren Abfall und das Abwasser sicher zu entsorgen“, betont Manfred Pusdrowski, Chef der Stadtwerke und der Kommunalen Betriebe Langen. Gegenwärtig seien Ver- und Entsorgung nicht gefährdet.

Die Corona-Pandemie zeigt nach den Worten von Bürgermeister Frieder Gebhardt, welche Bedeutung die Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft hat: Immer und überall werden Menschen mit grundlegenden, lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen versorgt - unabhängig vom Wohnort oder Geldbeutel. „Diese Leistungen nutzen wir alltäglich. Sie sind elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaft.“ Daseinsvorsorge sei als Begriff vielleicht bei vielen in Vergessenheit geraten und klinge geradezu verstaubt. „Die Lage zeigt aber, wie wichtig sie ist: Es geht darum, in der Krise für die Menschen da zu sein und für sie zu sorgen.“

Aber auch die Verbraucher können der kommunalen Wasserwirtschaft helfen, indem sie ein paar einfache Hinweise beachten. Was eigentlich immer gilt, gilt aktuell umso mehr: Die Toilette ist kein Mülleimer. Gerade in der aktuellen Situation ist besonders wichtig, Taschentücher, Küchenpapier und feuchtes Toilettenpapier nach Gebrauch nicht ins Klo zu werfen, sondern in den Restmüll zu geben, am besten in einer zugeknoteten Plastiktüte. Die Toilette ist auf jeden Fall der falsche Weg.

Feuchttücher sind beispielsweise reißfest, weshalb sie sich im Wasser nicht zersetzen. Das führt zu technischen Problemen bei den Abwasseranlagen, den sogenannten Verzopfungen. Im schlimmsten Fall legen sie sogar Pumpen lahm. Und das Entfernen ist nur mit erheblichem Aufwand möglich. Das, was die Abwasserbetriebe aktuell gar nicht brauchen, sind zusätzliche Reinigungseinsätze bei verstopften Pumpen.

 

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