Corona-Pandemie: Bitte die Informationen auf der Startseite www.langen.de beachten!

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Langen vereint: SoSoSo – Jetzt erst recht!

Citymarketing-Initiative bietet Serviceübersicht örtlicher Geschäfte

30.03.2020

Welche Geschäfte haben jetzt noch auf und welche Restaurants bieten Essen zum Abholen an oder liefern die Speisen? Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen im öffentlichen Leben machen es schwer, einen guten Überblick zu behalten und bringen zahlreiche Unternehmen in Langen in große wirtschaftliche Not. Die Citymarketing-Initiative möchte helfen und sammelt alle aktuell angebotenen Serviceleistungen des örtlichen Handels und der Gastronomie auf einer Webseite unter dem Motto „So nah. So gut. So Langen. – Jetzt erst recht!“

„Nie war es wichtiger, unsere lokalen Geschäftsleute zu unterstützen“, betont Bürgermeister Frieder Gebhardt. Der städtische Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe findet ähnliche Worte: „Viele Betriebe sehen sich derzeit mit ganz existenziellen Sorgen konfrontiert und sind jetzt darauf angewiesen, ihr angepasstes Angebot klar und unverzüglich zu kommunizieren, um Unsicherheit und Enttäuschung bei der Kundschaft zu vermeiden.“ Hilfe in der Not bietet die Citymarketing-Initiative mit einer Service-Webseite unter www.langen.de/jetzt-erst-recht.html. Die Initiative ist ein Zusammenschluss aus örtlichen Händlern, Banken, Gastronomen, Handwerkern, Kirchen, dem Verkehrs- und Verschönerungsverein, dem Gewerbeverein, den Stadtwerken und der Stadt.

Auf der Übersichtsseite stehen alle wichtigen Informationen zu den Unternehmen, die trotz Krise für ihre Kunden da sind – zum Beispiel durch telefonische Beratung, Online-Einkaufsmöglichkeiten oder mit Abhol- und Lieferdiensten. Zur besseren Übersicht sind die Einträge nach Rubriken wie Gastronomie oder Dienstleistungen gegliedert. Das virtuelle Krisen-Branchenbuch für Langen wird ständig aktualisiert.

„Mit einem Blick auf die Website können sich alle inspirieren lassen, die die heimische Wirtschaft auch in dieser schwierigen Lage unterstützen möchten und zugleich als Kunden auf den Service der heimischen Geschäftswelt auch in diesen schweren Zeiten zurückgreifen möchten“, erklärt Kolbe. Geschäftsführer oder Selbstständige, die ihr Angebot ergänzt sehen möchten, können sich per E-Mail unter wirtschaft@langen.de an die Fachleute im Rathaus wenden. Überdies stehen Kolbe und sein Team den Unternehmen in Langen als Ansprechpartner bei allen Fragen rund um den Umgang mit der Pandemie-Situation zur Seite. Sie vermitteln in Verwaltungsangelegenheiten, helfen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten und vernetzen die Betriebe untereinander. Wer den direkten Kontakt sucht, ruft die Nummer 203-100 an oder wirft einen Blick auf die detaillierten Kontaktdaten unter www.langen.de/wirtschaft.html.

"Jetzt erst recht“ ist auch das Motto beim Turnverein Langen, der in Wochen von geschlossenen Hallen und von Kontaktsperren seine Mitglieder zu Bewegung, Zusammenhalt und Engagement motiviert. Bei einer der ersten Aktionen geht es darum, Langenerinnen und Langener bei Bedarf bei notwendigen Einkaufs und Botengängen zu unterstützen. „Das sind genau die Initiativen, die wir augenblicklich in unserer Stadt brauchen“, sagt Bürgermeister Gebhardt. „Wir müssen zusammenstehen, zusammen handeln und zusammen die Krise überwinden. Niemand darf alleine gelassen werden.“ Langen sei eine Stadt der Vereine. Das Zusammengehörigkeitsgefühl, das die Vereine tagtäglich verkörperten, sei in diesen Tagen das Gebot der Stunde und gewiss enorm hilfreich. „Langen vereint“ – darum gehe es in der Tat mehr denn je.

Gebhardt appellierte zugleich an alle Hilfebedürftigen, darauf zu achten, dass sich die Handelnden legitimieren können. Die Angebote sollten gewissenhaft auf Seriosität geprüft werden. „Wir wissen, dass jetzt – am Telefon, im Internet und an der Haustür – auch Missbrauch betrieben wird und Betrüger versuchen, Notlagen auszunutzen und falsche Versprechungen machen.“

Mit eben dem Slogan „Langen vereint!“ sollte eigentlich die Osterkampagne der Initiative Citymarketing laufen, die zum Einkaufen in die Innenstadt einlädt. Dort müssen jedoch die meisten Geschäfte geschlossen bleiben. An der Aussagekraft der Kampagne ändert sich dadurch aber nichts. Nach den Worten von Wirtschaftsförderer Kolbe, der im Rathaus auch für Kultur und Sport zuständig ist, habe sie eine noch wichtigere Bedeutung erlangt. „Was mit dem ver-ei-nt als witzige Wortspiel und mit Eiern in Tennisball- und Basketballform- und – mit schwarzem Gürtel – in der Art von asiatischen Kampfsportarten als Hingucker für die Ostertage gedacht gewesen sei, zeige sich nun umso mehr als starke Botschaft, nämlich in Langen einander Halt zu geben und einander zu unterstützen– „SoSoSo und jetzt erst recht“.  

Alle wichtigen Informationen rund um die örtlichen Einschränkungen während der Covid-19-Pandemie hat die Stadt auf der Internetseite www.langen.de/corona.html zusammengestellt.

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