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Erfreuliche Mehreinnahme in Millionenhöhe

Gewerbesteuerplus mitten in der Krise durch Einmalzahlung

31.08.2021

Erfreuliche Nachricht mitten in der Krise: Die Stadt Langen verzeichnet in diesem Jahr deutlich mehr Gewerbesteuer als ursprünglich angenommen. Im Haushaltsplan 2021 eingeplant waren 13,1 Millionen Euro, nach aktuellem Stand beläuft sich das Aufkommen aber auf 25,9 Millionen. Das ist der höchste Wert seit über einem Jahrzehnt.

Auch wenn nur etwa 30 Prozent der Summe in Langen bleibt, weil auch der Kreis Offenbach und das Land Hessen an den Gewerbesteuereinnahmen partizipieren, sorgt die Entwicklung im Rathaus natürlich für Freude. „Das lässt uns angesichts der großen Herausforderungen, die vor uns stehen, etwas optimistischer in die Zukunft blicken“, sagt Bürgermeister Jan Werner.

Ein Großteil der unerwarteten Mehreinnahmen ist Einmaleffekten geschuldet und lässt somit keine Rückschlüsse auf zukünftige Gewerbesteuererträge zu. Ein kleinerer Teil ist allerdings dauerhaft zu erwarten und dürfte somit das Aufkommen in den nächsten Jahren regelmäßig erhöhen. „Wir werden das, wie ich es versprochen habe, zu einer Senkung der Grundsteuer B nutzen und somit unsere Bürgerinnen und Bürger entlasten“, betont Jan Werner. In welcher Höhe die Grundsteuer sinken soll, wird im Rathaus augenblicklich errechnet und dann in den Haushaltsplanentwurf für 2022 einfließen.

„Das Geld, das wir einmalig in diesem Jahr mehr einnehmen, möchten wir nutzen, um unsere soziale Infrastruktur in den wichtigen Bereichen Kinderbetreuung und Sport dauerhaft zu verbessern“, erklärt der Bürgermeister. „Wir können damit die aktuell stark gestiegenen Baukosten für unsere Kita-Projekte sowie für die im Sportpark Oberlinden geplante Vier-Felder-Turnhalle, die sowohl den Vereinen als auch dem Schulsport zugutekommt, kompensieren. Damit schaffen wir in unserer stark wachsenden Stadt eine nachhaltige Zukunftsperspektive.“

Gleichzeitig ist aber auch erkennbar, dass die wirtschaftliche Situation mit Blick auf die kommenden Jahre weiter angespannt bleibt. Deshalb muss die Stadt Langen den laufenden Betrieb sicherstellen und dabei auch im Blick haben, dass sich bei vielen Positionen die Kosten unter anderen durch die Folgen der Pandemie noch erhöhen werden. Die Kosten für den Kita-Bau oder die Sporthalle sind einmalige Ausgaben. Die Betriebskosten einer Kita kommen jährlich auf die Stadt Langen zu. „Aus diesem Grund erarbeitet die Verwaltung aktuell ein Haushaltssicherungskonzept für die kommenden fünf Jahre, das parallel zum Etatentwurf 2022 vorgelegt wird“, kündigt Bürgermeister Jan Werner an.

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