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BrownHouse stärkt örtliche Hotellerie

Steigenberger: Neuer Eigentümer beim Business-Frühstück

02.07.2018

Es war eine positive Nachricht, die vor Kurzem die Runde machte: Die BrownHouse Management GmbH hat das Steigenberger-Hotel an der Robert-Bosch-Straße im Langener Wirtschaftszentrum erworben und wird es nahtlos weiterführen. Im Rathaus gab es dafür spontan Beifall. Stand doch zu befürchten, dass nach Kündigung des Mietvertrags die dringend benötigten Betten über einen längeren Zeitraum nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Umso größer war bei Bürgermeister Frieder Gebhardt und Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe die Erleichterung, dass ein reibungsloser Übergang die örtliche Hotellerie stärkt. Denn BrownHouse will in die Anlage mit ihren 208 Zimmern investieren und den Standard verbessern.

Das wurde jetzt beim Business-Frühstück deutlich, das die städtische Wirtschaftsförderung mit den neuen Eigentümern veranstaltet hatte. Geschäftsführer und Mitinhaber Yoav Itzhaki und Hotelmanagerin Marion Vogt informierten rund 80 Vertreter von örtlichen Unternehmen über ihre Ziele und Pläne. Dabei zeigten sie sich hocherfreut über die Möglichkeit, aus erster Hand von ihrer Zielgruppe Wünsche und Anregungen entgegennehmen zu können. Überdies sei der sehr schnell erfolgte und von Professionalität und Herzlichkeit geprägte Kontakt zur Stadt Langen die Basis für eine künftig sehr gute Zusammenarbeit mit der Kommune.

Bürgermeister Gebhardt unterstrich, dass die Übernachtungszahlen in Langen im Steigflug seien. „Gute und ausreichende Hotelangebote sind unverzichtbar, um die Nachfrage gerade der hiesigen Unternehmen und Institutionen wie dem Paul-Ehrlich-Institut und der Deutschen Flugsicherung (DFS) bedienen zu können und Abwanderungen in umliegende Städte zu vermeiden“, betonte der Verwaltungschef.

Für Geschäftsführer Itzhaki ist die Lage des Hotels mitten im Wirtschaftszentrum, nah am Flughafen Frankfurt, direkt an der S-Bahn und neben dem DFS-Campus und vielen weiteren Weltfirmen perfekt für Geschäftsreisende. Das Haus verfüge jetzt schon über ein überzeugendes Format, sei groß im Stil, groß im Raum und mit klimatisierten Konferenzeinrichtungen und Liebe zum Detail ausgestattet. Nach der Renovierungsphase im laufenden Betrieb werde es modernsten Ansprüchen innerhalb der angestrebten Drei- und Vier-Sterne-Kategorie genügen und ein überzeugendes Business-Hotel-Erlebnis bieten.

Die neuen Eigentümer haben noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie das Haus selber betreiben oder das Management in die Hände einer namhaften Hotelkette legen. Die Steigenberger-Muttergesellschaft Deutsche Hospitality hatte den Mietvertrag in Langen zum 31. Oktober und damit zu dessen Ablauf gekündigt. Anschließend stand das Hotel, das einer Frankfurter Unternehmerfamilie gehörte, zum Verkauf. Es ging erstmals im Jahr 1984 als „Langener Hof“ an den Start und wurde später erweitert. Unter dem Namen „Steigenberger“ firmiert es seit 1993.

Hinter BrownHouse Hotels & Resorts steht ein Familienunternehmen aus Israel mit sechs Hotels in Deutschland und einem in Ungarn. Bisherige Standorte sind Stuttgart, Pforzheim, Schwäbisch-Gmünd, Weimar, Wesel und Budapest. „Unsere Stärke liegt auf Häusern im Drei- bis Vier-Sterne-Segment, die von lokalen Managern geleitet werden und sich auf die persönliche Beziehung mit der örtlichen Geschäftswelt konzentrieren“, hob Itzhaki hervor.

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