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Neues Spendencenter in Langen

Zentrum an der Darmstädter Straße hilft Bedürftigen

07.07.2022
Spendencenter Langen [(c): Stadt Langen]
Bei einem Besuch informierten sich (von links) Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig bei Ina Lackert-Irion (Koordinationsstelle Miteinander), Lea Berend (städtischer Fachdienst Migration, Jugend, Spielplätze) sowie dem ehrenamtlichen Organisationsteam mit Margit Gaber, Manuela Mrotzek, Angelika Ilies und Regina Mumper über das neue Spendencenter. Foto: Schaible/Stadt Langen

Geflüchtete, bedürftige Menschen und alle, die ihnen mit Sachspenden helfen möchten, haben in Langen eine neue Anlaufstelle: Im ehemaligen Supermarkt an der Darmstädter Straße 47-49 wurde jetzt ein Spendencenter eröffnet. Zu regelmäßigen Terminen können dort Wäsche und Haushaltsgegenstände abgegeben beziehungsweise abgeholt werden. Dazu steht das ehrenamtliche Organisationsteam mit Manuela Mrotzek, Angelika Ilies, Dr. Felicitas Korn-Wendisch, Margit Gaber und Regina Mumper bereit. Unterstützt werden sie von rund 20 weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Unter ihnen sind einige Geflüchtete aus der Ukraine, die ihren Landsleuten in ihrer Muttersprache weiterhelfen können. Auch in anderen Sprachen gibt es dort Unterstützung. Organisiert wird das Hilfsprojekt durch die städtische Koordinationsstelle Miteinander, die durch das Landesprogramm Gemeinwesenarbeit gefördert wird.

Die nächsten Spendenannahme-Termine sind am Samstag, 9. Juli (11-13 Uhr), Freitag, 22. Juli (14-16 Uhr), und am Samstag, 6. August (11-13 Uhr). Benötigt werden unter anderem Bettwäsche, Geschirr- und Handtücher, Geschirr, Besteck und Kochgeschirr. Spielzeuge für Kinder unterschiedlichen Alters, neu gekaufte Drogerie- und Hygieneartikel und ungeöffnete Windelpakete sind ebenfalls sehr willkommen. Mit Blick auf das bald beginnende neue Schuljahr werden auch gut erhaltene Ranzen, Etuis, Stifte, Schreibhefte und ähnliches begrüßt. Aus Hygienegründen können leider keine Kuscheltiere angenommen werden, außerdem wird derzeit auch keine Kleidung mehr benötigt.

Die wöchentlichen Ausgabetermine werden an wechselnden Wochentagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten angeboten, damit möglichst viele Menschen erreicht werden. Sie werden über Beratungsnetzwerke und direkt den Bedürftigen bekannt gegeben. Diese können sich nicht nur benötigte Dinge mitnehmen, für sie stehen auch Kaltgetränke und Kekse zum Verweilen bereit. Bei dieser Gelegenheit haben sie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und die aktive Langener Mitmenschlichkeit zu erleben. Während der ersten Ausgabetermine nutzten fast 90 Frauen, Männer und Kinder dieses Angebot. Die nächsten Öffnungszeiten für die Spendenausgabe sind am Mittwoch, 13. Juli (16-18 Uhr), am Donnerstag, 21. Juli (11-13 Uhr), und am Montag, 1. August (16-18 Uhr). Weitere Termine folgen.

Darüber hinaus gibt es eine Kooperation mit dem Wertstoffhof an der Darmstädter Straße 70. Dort können kleine Haushaltsgegenstände sowie unbeschädigte und funktionstüchtige Elektrokleingeräte abgegeben werden. Sie werden separat gesammelt und über das Spendencenter verteilt. Die Organisatoren weisen aber darauf hin, dass am Wertstoffhof keine Kleidung, Wäsche, Haushaltsgroßgeräte und Möbel für das Spendencenter angenommen werden. Die Öffnungszeiten sind dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr.

Bei einem Besuch dankten Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig dem Organisationsteam für ihre große Hilfsbereitschaft. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die durch Putins Angriffskrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Es unterstützt die Ukrainerinnen und Ukrainern, die fast alles verloren haben und die hier nicht nur materielle Hilfe, sondern auch Zuspruch finden“, betonte Jan Werner.

Das Spendencenter wird von zahlreichen Bürgern und Langener Unternehmen unterstützt. Darunter sind die Stadtwerke, die Gebäudereinigung Ansmann, die Abfallservice Langen Egelsbach GmbH (ALEG), das Werbedruckcenter Langen und die Kommunalen Betriebe (KBL). Ihnen und auch allen, die nicht genannt werden möchten, danken die Organisatoren herzlich für ihr großes Engagement.

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