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Drei Bäume im Mühltal nicht zu retten

Gefahr für Erholungssuchende macht sofortige Fällung erforderlich

29.03.2021

Der Baumbestand im Mühltal hat durch die Stürme der vergangenen Jahre ziemlich gelitten, aber auch die heißen und trockenen Sommer setzen den Bäumen schwer zu. Nun müssen zwei Hängebirken und eine Schwarz-Erle in dem beliebten Naherholungsgebiet gefällt werden. Da eine akute Gefährdung von Passanten besteht, müssen sie kurzfristig entfernt werden, obwohl die Brut- und Setzzeit bereits begonnen hat.

Bei der jüngsten Baumkontrolle hatte sich dieser Tage gezeigt, dass es im Mühltal gleich mehrere sogenannte Sofort-Bäume gibt. Das heißt, es muss unverzüglich gehandelt werden. An einer alten Eiche wird eine Kronensicherung eingebaut, um sie zu erhalten. An sechs weiteren sind baumpflegerische Maßnahmen erforderlich.

Nicht mehr zu retten sind die beiden Hängebirken (Betula pendula) und die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa). Einer der Bäume steht am Waldrand an dem Weg, der Richtung Götzenhain führt, einer an der Merzenmühle, einer am Parkplatz dieses Restaurants.

Durch die Vielzahl der Bäume im Stadtgebiet und die Tatsache, dass die Begutachtung im Wechsel zu verschiedenen Jahreszeiten stattfinden muss, kann nicht immer gewährleistet werden, dass die erforderlichen Maßnahmen in den Schutzzeiten stattfinden. „Dies trifft ganz besonders dann zu, wenn Gefahr in Verzug ist“, bittet Heike Gollnow, die zuständige Fachbereichsleiterin der Stadtverwaltung, um Verständnis. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geht vor. Unser Anliegen ist es aber natürlich, möglichst wenig Eingriffe innerhalb der Brut- und Setzzeiten vorzunehmen.“

Ersatzpflanzungen erfolgen im Herbst an geeigneter Stelle im Mühltal.

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