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Gastgeber für ganz besondere Sportler

Langen ist Host Town für die Special Olympics 2023

29.01.2022

Die Special Olympics World Games finden 2023 erstmals in Deutschland statt – und Langen ist Teil bei dieser weltgrößten inklusiven Veranstaltung. Die Stadt ist eine von bundesweit 216 Host Towns und damit Gastgeber für eine der internationalen Delegationen. Das hat das Organisationskomitee bekannt gegeben.

Vom 17. bis 25. Juni 2023 steht Berlin ganz im Zeichen der Weltspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Etwa 7000 Athleten aus rund 170 Nationen werden sich in 28 Sportarten messen. Aber nicht nur die Bundeshauptstadt werden die Sportler zu sehen bekommen. Vielmehr erhalten die Delegationen im Vorfeld, vom 12. bis 15. Juli, die Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen.

„Langen ist nicht nur eine weltoffene und gastfreundliche Stadt, bei uns wird Inklusion auch großgeschrieben“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Wir haben ausreichende und gut ausgestattete Sportstätten, damit sich die Athleten bestmöglich auf die Wettkämpfe vorbereiten können. Und wir haben engagierte und motivierte Vereine, die sich gerne einbringen.“ Schon bei der ersten Anfrage hatten sich die beiden größten, die Sport- und Sängergemeinschaft (SSG) und der Turnverein (TVL), bereit erklärt, dass sie sich gerne aktiv an dem „Host-Town-Programm“ beteiligen würden. Eingebunden sind und werden weitere Vereine, Schulen, Firmen, Organisationen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Die Delegationen bestehen aus Sportlern, Trainern und Betreuern; die Größe variiert von 15 bis 200 Personen. Die Unterbringung soll möglichst im privaten Umfeld von – englischsprechenden – Vereinsmitgliedern stattfinden, kann aber auch in Sporthallen oder Hotels erfolgen. Darüber hinaus sind kulturelle, gesellige, touristische und sportliche Begleitveranstaltungen gewünscht. Aus welcher Nation die Gäste sind, die nach Langen kommen, ist noch nicht bekannt.

Der Einsatz lohnt sich in jeder Hinsicht: Die Gastgeberstädte sollen später die Möglichkeit haben, sich – so die Intention des Vereins „Special Olympics Deutschland in Hessen“ – auf den Weg zur inklusiven Kommune zu machen und ausgehend vom Sport inklusive Strukturen auch in anderen Bereichen wie Kultur, Wohnen, Arbeit, Verkehr, Stadtplanung entwickeln zu können. „Somit profitiert vom Engagement letztlich die ganze Stadt“, sagt Jan Werner.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Kreativität, Engagement, unseren vorhandenen Strukturen und natürlich einer überzeugenden Bewerbung im Juni 2023 eine Delegation für die Special Olympics World Games bei uns begrüßen können“, betont Bürgermeister Jan Werner. „Ich bin mir sicher, dass wir unseren Gästen einen tollen Aufenthalt bieten werden, den sie noch lange in Erinnerung behalten werden.“

Die Special-Olympics-Bewegung wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy, ins Leben gerufen. Vorsitzender des Dachverbands Special Olympics International (SOI) ist heute ihr Sohn Timothy Shriver. Seit 1968 gibt es internationale Sommerspiele, seit 1977 Winterspiele. Die Sommerspiele fanden bis 1999 immer in den USA statt, nach Dublin, Shanghai, Athen und Abu Dhabi ist Berlin erst der fünfte Gastgeber in einem anderen Land. Weitere Informationen gibt es unter www.berlin2023.org im Internet.

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