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Kostenfrei surfen in Langen

Zehn neue WLAN-Hotspots im Stadtgebiet

18.11.2019

Kostenlos, einfach und sicher: Ab sofort gibt es zehn neue WLAN-Hotspots in Langen. Möglich machen das sogenannte Digitale Dorflinden. Hinter dem futuristisch-botanischem Begriff verbirgt sich ein Förderprogramm des Landes Hessen, das Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler Netze finanziell unterstützt. Bis zu 1.000 Euro Zuschuss pro Hotspot werden aus Landesmitteln finanziert, maximal zehn Standorte pro Kommune gefördert. Gemeinsam mit den Stadtwerken Langen und der Bäder- und Hallenmanagement GmbH (BaHaMa) hat die Stadt die Dorflinden installiert.

Hintergrund des Projekts: Öffentlich zugängliches WLAN (kurz für wireless local area network – zu Deutsch ein drahtloses lokales Funknetz) kann den Tourismus fördern, zur Quartiersentwicklung beitragen oder innerhalb der Wirtschaftsförderung zum Einsatz kommen. Etwa 1.000 Digitale Dorflinden gibt es schon in Hessen. Für Joachim Kolbe, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur und Sport und Geschäftsführer der Bäder- und Hallenmanagement GmbH, machen die Hotspots Langen für Gäste und Einwohner attraktiver und sind eine zeitgemäße Bereicherung der städtischen Infrastruktur.

Über die schnelle Umsetzung des Vorhabens freuen sich die Mitglieder des Langener Jugendforums. Das 45 Sitze starke Gremium, das erst in diesem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat, hatte freies WLAN von Anfang an auf seiner Ideen- und Wunschliste notiert. 

Die beste Abdeckung mit dem Netz gibt es rund ums Behördenzentrum. In der Romorantin- und Long-Eaton-Anlage, im Stadtgarten zwischen Dreieichschule und Zentrum für Jung und Alt, im Rathaus und im Terrassen- und Biergartenbereich südlich der Neuen Stadthalle kann ab sofort frei gesurft werden. Zwei weitere Antennen hängen am Freizeit- und Familienbad an der Teichstraße, eine am Lutherplatz, eine am Jugendzentrum an der Nördlichen Ringstraße und eine bei der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH an der Ampèrestraße.

Freies WLAN verfügbar ist zusätzlich in den Räumen der Stadtbücherei und – organisiert vom Rhein-Main-Verkehrsverbund – rund um den Bahnhof, in allen S-Bahnen und darüber hinaus in den Stadtbussen der Stadtwerke. „Viele Gaststätten bieten ebenfalls einen kostenlosen Internetzugang an“, ergänzt Kolbe. Informationen darüber hat die Stadt im Faltblatt „Restaurant-Tipps“ gesammelt, das unter www.langen.de heruntergeladen werden kann.

Wer das „Hessen-WLAN“ in den Netzwerkeinstellungen seines Mobilgerätes entdeckt hat, muss mit einem Klick den allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung zustimmen, bevor es losgehen kann. Eine Registrierung im Netz ist nicht notwendig und persönliche Daten speichern die smarten Zugangspunkte ebenfalls nicht.

„Digitalisierung ist keine Fiktion, sondern kommunale Daseinsvorsorge“, sagt Bürgermeister Frieder Gebhardt. Bei der Kommunikation, Mobilität und auch den Verwaltungsdienstleistungen gelte es, jetzt Strategien zu entwerfen, um neue Technologien bürgerfreundlich, serviceorientiert und barrierefrei anbieten zu können. Das kostenfreie Hessen-WLAN sei daher ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft.

Alle Informationen rund um das Projekt Digitale Dorflinde in Langen stehen gedruckt in einem gleichnamigen Faltblatt, das im Rathaus, in der Neuen Stadthalle, der Stadtbücherei, im Jugendzentrum und im Kulturhaus Altes Amtsgericht erhältlich ist.

 

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Infofaltblatt Digitale Dorflinde
1.1 MB

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