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Höhepunkte des italienischen Barocks

Johann Ludwig spielt in Langen bei Konzertreihe „Edle Klänge“

19.09.2022
Johann Ludwig [(c): Violin Assets]
Der hochtalentierte Musiker Johann Ludwig tritt bei „Edle Klänge“ mit einem Meisterinstrument im Petrus-Gemeindehaus auf. An seiner Seite spielt der Cellist Ulrich Horn. Fotos: Violin Assets

Die Musik der großen italienischen Barockmeister Antonio Vivaldi und Luigi Boccherini erwartet Musikliebhaber unter dem Motto „Highlights des italienischen Barocks“ am Sonntag, 2. Oktober, 17 Uhr, bei der Konzertreihe „Edle Klänge“. Beide Komponisten schrieben höchst virtuose und kunstvolle Stücke für zwei Violoncelli. Selten ist das Instrument, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt, gleich in Doppelbesetzung zu hören. In Langen ist dazu aber beim Konzert im Petrus-Gemeindehaus an der Bahnstraße 46 Gelegenheit.

Dargeboten wird das musikalische Feuerwerk von Johann Ludwig. Der experimentierfreudige Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters gibt sich bereits zum zweiten Mal am Sterzbach auf der Bühne die Ehre. Begleitet wird der Konzertmeister der Violoncelli des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden von seinem befreundeten Cellisten-Kollegen der Bayreuther Festspiele, Ulrich Horn.

„Edle Klänge“ findet in Kooperation zwischen der Stadt Langen und der evangelischen Kirchengemeinde sowie der Musikschule Langen und mit der freundlichen Unterstützung von Art & Strings statt. Eintrittskarten sind ab 17,50 Euro zu haben, Schüler und Studenten bezahlen zehn Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf in der Neuen Stadthalle Langen, Hallenbad, (Telefon 06103 203-455), im Reisebüro Mister Travel (Telefon 06103 25021 oder 94333), in der Buchhandlung litera (Telefon 06103 870014) und im Buchladen (Telefon 06103 28717).

Der 1980 geborene Ludwig wuchs in einer renommierten Kölner Musikerfamilie, in Künstlerkreisen und in einem quasi natürlichen Umgang mit barocker bis zeitgenössischer Musik auf. Mit fünf Jahren begann er Klavier zu spielen, es folgten Privatunterricht und Jungstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ bekam er gleich viermal den ersten Preis (1992, 1994, 1995 und 1996) zugesprochen. Internationale Auszeichnungen und Stipendien, Rundfunk- und Fernsehproduktionen folgten Jahr für Jahr. Und natürlich Auftritte und Konzerte: Im Alter von gerade einmal elf Jahren debütierte Johann Ludwig als Solist mit Saint-Säens‘ Violoncello Konzert a-Moll mit dem Staatsorchester Frankfurt an der Oder. Der Start einer bemerkenswerten Karriere. Neben seinen Orchesterkonzerten als Solocellist des Philharmonischen Orchesters Regensburg, später der Badischen Staatskapelle Karlsruhe und des Orchesters am Staatstheater Wiesbaden und jetzt auch in Bayreuth, ist er ein gefragter Gast anderer Ensembles und auf vielen nationalen und internationalen Bühnen in Deutschland, in der Schweiz, in Italien, Brasilien, Korea, Japan oder Tschechien.

Bei seinem Konzert im schönen Saal des Langener Petrus-Gemeindehauses wird Johann Ludwig auf einem einzigartigen italienischen Instrument von Giovanni Georgio Tanningard aus dem frühen 18. Jahrhundert spielen, das ihm dankenswerterweise Art & Strings zur Verfügung stellt.

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