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Auch ohne Asterix präsent: Die Kelten in Langen und Umgebung

05.12.2018

Schaut man sich Karten von Süd- und Mittelhessen an, so fällt auf, dass viele hessische Flüsse Keltische Namen tragen, so zum Beispiel Lahn, Nidda und Main. Wirklich untergangen ist das keltische Volk bis heute nicht. Seine Nachkommen finden wir über ganz Europa verteilt, doch das keltische Erbe ging weitestgehend verloren. Grund hierfür ist, dass die keltische Kultur sich langsam mit ihren Nachbarn und Besetzern vermischte und ihre Gebräuche und Lebensweise übernahm. Der Untergang begann etwa um die Zeit, als die Kelten gegen die Römer immer häufiger Niederlagen erlitten; einzig und allein die Kelten östlich des Rheines, die von den Römern als Germanen bezeichnet wurden, leisteten weiterhin Widerstand und konnten lange ihre Unabhängigkeit behaupten.

An diesem Abend geht es um die Entwicklungen unserer Region in der Älteren und Jüngeren Eisenzeit und deren Zusammenhang mit den historischen Kelten. Mit Hilfe von Funden können technologische, gesellschaftliche und religiöse Ereignisse abgeleitet werden. Dabei werden auch die Frage nach der berühmten Festung Koberstadt und dem Phänomen Glauberg sowie die grundsätzliche Präsenz auch früher Kelten in unserem Raum angesprochen.

Referent ist Dr. Jörg Füllgrabe, der uns am Freitag, 14. Dezember, um 19:30 Uhr im Kulturhaus Altes Amtsgericht an der Darmstädter Straße 27 auf die Spuren der Kelten führt. Der Eintritt kostet drei Euro.

Weitere Informationen gibt es bei der Volkshochschule Langen, Kulturhaus Altes Amtsgericht, Darmstädter Straße 27, unter der Rufnummer 9104-60 sowie im Internet unter www.vhs-langen.de oder per E-Mail vhs@langen.de .

 

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