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Drachen und mythische Wesen

63 Kinder haben viel Spaß bei städtischen Ferienspielen

30.08.2021
Ferienspiele 2021
Spiel und Spaß in der Natur: Die Teilnehmer der Ferienspiele der Stadt Langen erforschten Flora und Fauna rund ums Mühltal. Foto: Stadt Langen

Sie haben den Wald erkundet, Müll gesammelt, Drachen nachgespürt, neue Freunde kennengelernt und dabei vor allem viel Spaß gehabt: 63 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren waren in diesem Jahr bei den Ferienspielen der Stadt Langen dabei. 

„Hauptquartier“ in den letzten drei Wochen der Sommerferien war wie im Vorjahr das Gelände der Pfadfinder in der Nähe des Paddelteichs. Dieses Areal im Mühltal präsentierte sich angesichts der Witterung in diesem Jahr besonders grün und üppig. Passend zum diesjährigen Thema „Wir sind hier! Langen, Hessen und die Welt“ wurde viel erforscht: Zunächst im Kleinen mit Aktivitäten in der Natur, Entdeckungstouren im Wald mit Erkundung seiner Flora und Fauna und der Sensibilisierung der Kinder für den Umweltschutz durch Müll-Sammelaktionen.

Dazu gab es reichlich kleine und große Höhepunkte: So gingen die Teilnehmer jede Woche auf Schatzsuche am Paddelteich, wobei sie sich auf den Spuren von Drachen und mythischen Wesen bewegten. Diese sollen der Sage nach früher dort gelebt haben und gerüchtehalber wurde sogar die Fee Morgana gesichtet. Der Drache Drago Donnerlicht jedenfalls war erstaunlich zahm und gab seine Geheimnisse und immer wieder Teile seines Schatzes preis.

Für den Fall, dass man mal in der Natur überleben muss, bastelten die Kinder gemeinsam mit dem Betreuerteam Wasserfilter und Mini-Gewächshäuser. Bei einer anderen Aktion wurden im Hundertwasserstil Häuser der Zukunft entwickelt. Auch wurden Blütenpressen dekoriert und jedes Kind konnte seine gesammelten Blüten darin mitnehmen.

In der dritten Woche fand ein Walderlebnistag mit Sandra Trinkaus von der städtischen Umweltberatung großen Anklang. Sie ermutigte die Teilnehmer, sich durch spielerische Aufgaben genauer in der Umgebung umzuschauen: So sprangen die Kinder so weit wie Eichhörnchen und Reh, spielten ein Wurfspiel mit Tannenzapfen und sammelten in der Natur Gegenstände, um damit Kunstwerke zu kreieren.

Die Erkundung der näheren Umgebung führte die Ferienspiel-Teilnehmer in die Altstadt von Dreieichenhain. Klar, dass es dort für jeden auch ein großes Eis gab.

Zum Abschluss wagten die Kinder einen Ausblick in die Sterne. Dazu bauten sie ein Planetenmodell und eine Landekapsel, mit der sogar ein rohes Ei heil auf dem Boden landen könnte.

Die coronabedingte Unterteilung in Kleingruppen wurde schnell kreativ aufgegriffen: „Die Kinder gaben ihrer Gruppe einen Namen und überlegen sich dazu Spiele und Aktivitäten. Was als Einschränkung begann, wurde Quelle von Kreativität und Spaß“, berichtet Steven Reitz, Pädagoge und Organisator der städtischen Ferienspiele. Und so hatten die Red Kings, die Green Dragons, die Pitbulls und die Giraffen-Affen bald einen eigenen Erkennungsschrei und eine Flagge.

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