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Vielfalt als Chance sehen

Interkulturelle Wochen 2021 unter dem Motto „#offengeht“

23.08.2021

Verbindendes entdecken, neue Perspektiven kennenlernen, Vielfalt als Chance sehen: Mit einem umfangreichen Programm wollen die Interkulturellen Wochen 2021 wieder Langenerinnen und Langener aller Nationalitäten und Altersgruppen zusammenbringen. Zusammengestellt hat es die städtische Fachstelle Migration in Kooperation mit Vereinen, Religionsgemeinschaften und Institutionen.

Das Motto in diesem Jahr lautet „#offengeht“. „Das ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern Tag für Tag gelebte Realität“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Langen ist schon immer eine Stadt, die offen ist für neue Menschen. Aus mehr als 110 Nationen kommen unsere Bürgerinnen und Bürger, eine Vielfalt, die Langen erst zu der liebens- und lebenswerten Stadt macht, die es ist.“

Die Interkulturellen Wochen mit ihrem vielschichtigen Programm sind für Jan Werner Ausdruck des guten Zusammenlebens in Langen. „Und sie sind gleichzeitig ein Zeichen, dass wir uns dieses von niemandem schlechtreden lassen, sondern für diese offene Gesellschaft einstehen. In unserer Stadt haben Rassismus und Antisemitismus keine Chance“, betont der Bürgermeister.

Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Jubiläum „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Dabei wird der Blick nicht nur auf die Vergangenheit gerichtet wie beispielsweise mit der Filmvorführung „Truus Children“ zum Auftakt am Mittwoch, 1. September, im Lichtburg-Kino. Der Fokus geht auch auf jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland in der Gegenwart. Mit dem musikalischen Workshop „Rap against Hate“ möchte der Musiker Ben Salomo ein Zeichen gegen antisemitische Tendenzen setzen.

Der Interreligiöse Dialog ist ein weiteres wichtiges Thema. Durch das interreligiöse Friedensgebet wird die Gleichwertigkeit und der Austausch der Religionsgemeinschaften in Langen hervorgehoben. Der Ausländerbeirat beleuchtet in Kooperation mit dem Deutsch-Ägyptischen Freundschaftsverein in der Dialog-Veranstaltung „Die Verantwortung der Religionen für Frieden und Gerechtigkeit“, welche Auswirkungen religiös begründete Konflikte auf unser Zusammenleben haben. Auch der Tag der Offenen Moschee ist wieder Bestandteil der Interkulturellen Wochen.

Weitere Veranstaltungen sind beispielsweise die Lesung „Kinderbücher aus aller Welt“ für Kinder und Eltern, eine Radtour für Neubürger und Alteingesessene zum Kennenlernen besonderer Ecken in der Stadt, „Kochen um die Welt“ für Jugendliche zwischen elf und 18 Jahren oder ein Workshop zum Projekt „Menschen engagiert im Museum“. Das gesamte Programm gibt es online unter www.langen.de. Weitere Informationen erteilen Lea Berend von der Fachstelle Migration, Telefon 06103 203-538, E-Mail migration@langen.de, und die einzelnen Veranstalter.

Die Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie mehrheitlich trotz möglicher Einschränkungen durch Corona stattfinden können. Einige Angebote wie die mehrsprachigen Bildergeschichten der Stadtbücherei werden nur digital angeboten. Andere Veranstaltungen wie die „Radtour für alle“ oder der „Alternative Stadtrundgang“ finden im Freien statt oder können kontaktlos erfolgen. Eine persönliche Anmeldung unter Angaben der Kontaktdaten bei den Veranstaltern ist erforderlich, die jeweils geltenden Hygiene-Regeln des Landes Hessen sind einzuhalten.

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Programm Interkulturelle Wochen 2021
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