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Pilze nur in kleinen Mengen sammeln

Ausstellung und individuelle Beratung

01.10.2018
PM_2018_09_27_Ab in die Pilze - Parasol
Ein guter Speisepilz: Der Parasol oder „Sonnenschirmpilz“. Foto: Schotte/Stadt Langen

Jetzt im Herbst fragen sich viele, ob sie Pilze aus dem eigenen Garten oder aus dem Wald gefahrlos verspeisen können. Der Langener Pilzexperte Günther Breidert kann da helfen. An den Dienstagen 23. und 30. Oktober berät er jeweils von 16 bis 17 Uhr kostenlos im Untergeschoss der Stadtbücherei Langen an der Südlichen Ringstraße 77 und begutachtet mitgebrachte Exemplare. Die Aktion zählt zum Begleitprogramm einer kleinen Ausstellung über heimische Pilze, die die städtische Umweltberatung vom 9. Oktober bis 3. November in der Bücherei zeigt. 

Die Schau informiert über die faszinierende Biologie der Pflanzen, über Pilzvergiftungen und sie zeigt, wie Pilzgerichte zubereitet werden und worauf beim Sammeln von Pilzen zu achten ist. Begleitmaterial zum Mitnehmen liegt bereit. Die Bücherei präsentiert zudem eine Auswahl von Sach- und Kochbüchern sowie Kinder- und Bilderbücher zum Thema, die ausgeliehen werden können.

„Wer selber Pilze sammelt, sollte auf keinen Fall ein Risiko eingehen“, warnt die Umweltberatung: Schon der Verzehr kleinster Stücke von stark giftiger Arten könne tödlich enden. Bei Zweifel die Pflanze also besser in Wald oder Wiese belassen. Überhaupt appelliert das im Rathaus angesiedelte Referat für Umwelt und Mobilität: „Auch wenn die Natur im Herbst eine vielfältige Auswahl an Pilzen bietet, sollte nur in kleinen Mengen gesammelt werden. Denn Pilze erfüllen wichtige Funktionen. Außerdem sind nur wenige Arten für Menschen zum Verzehr geeignet. Insekten, Schnecken oder Eichhörnchen können jedoch problemlos futtern.

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