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Wenn der Biomüll gefriert

Kommunale Betriebe geben Tipps für die Tonne

11.02.2021

Der Winter macht seinem Namen alle Ehre: Schon mehrmals freuten sich die Bürger in Langen und Egelsbach über Schnee. Jetzt kommen auch noch eisige Temperaturen dazu. Die aber haben auch unerwünschte Auswirkungen. Ein Beispiel: In der Biotonne können Abfälle festfrieren, sodass die Behälter nur teilweise oder gar nicht entleert werden können. Darauf weist die ALEG Abfallservice Langen Egelsbach GmbH jetzt hin und gibt Tipps, wie dies verhindert werden kann.

 „Während der kalten Jahreszeit sollten keine flüssigen oder zu nassen Abfälle in die Tonne gegeben werden“, erklärt ALEG-Geschäftsführer Ralf Krupka. „Sie können bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schnell zu Eisklumpen werden und an der Tonne festfrieren.“ Er empfiehlt, flüssige Abfälle vorher abzugießen oder zu nasse Abfälle wie Kaffeefilter abtropfen zu lassen.

Feuchte Küchenabfälle, aber auch nasses Laub, das besonders leicht festfriert, können in Papiertüten oder Zeitungspapier eingepackt werden. „Auch das Mischen mit trockenen Gartenabfällen eignet sich gut, um Feuchtigkeit zu binden“, rät Krupka.

Ein weiterer Tipp: Vor dem Befüllen der Biotonne den Boden mit zerknülltem Zeitungspapier auslegen. Damit kann die Gefahr des Festfrierens am Boden erheblich reduziert werden.

Ist der Klumpen erst einmal festgefroren, haben die Müllwerker kaum eine Chance, ihn aus der Tonne zu bekommen. „Sie können die Biotonnen nur einige Male gegen die Schüttung schlagen. Zu extremes Schlagen würde sie beschädigen“, erklärt der ALEG-Geschäftsführer. Mit einem Zettel, der unter den Deckel geklemmt wird, weisen die Müllwerker die Besitzer der Tonne dann darauf hin, warum sie nicht geleert werden konnte.

Weitere Fragen rund um die Biotonne und generell die Müllabfuhr beantworten die Kommunalen Betriebe Langen gerne unter der Telefonnummer 06103 595-471.

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