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Weg frei für Ausbau des Gesundheitsstandorts

Beschluss des Bebauungsplans „Klinikum Langen Nord“ steht bevor

23.08.2021

Die Stadt Langen hat die planerischen Voraussetzungen für den Ausbau des Gesundheitsstandorts an der Asklepios Klinik abgeschlossen. Nach der Offenlage des Bebauungsplans „Klinikum Langen Nord“ und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange wurden die eingegangenen Anregungen je nach Relevanz eingearbeitet oder zurückgewiesen. Der Magistrat empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung nun, den Plan, der unter anderem ein weiteres Fachärztezentrum, einen Klinikbereich mit zahnmedizinischem Schwerpunkt und Pflegeeinrichtungen ermöglicht, endgültig zu beschließen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die Flächen der ehemaligen Schwesternwohnheime, das bestehende Wohnhochhaus sowie die derzeit von der DRK genutzte Station für Rettungsfahrzeuge. Das dreieckige, knapp 2,5 Hektar große Areal wird begrenzt von Frankfurter Straße, Röntgenstraße und dem Waldrand.

Der Bebauungsplan ermöglicht die Umsetzung des Konzepts, das das Architekturbüro Planwerk im Auftrag der medi Park GmbH erarbeitet hat. Dieses sieht eine Nutzung mit überwiegend medizinischen Einrichtungen vor, wie ein Fachärztezentrum, ein medizinisches Schulungszentrum, eine zahnmedizinische Klinik sowie Pflegeeinrichtungen im stationären und teilstationären Bereich. Ergänzt werden soll dies durch Wohnen für Menschen, die der ambulanten Pflege und Betreuung bedürfen, sowie Personalwohnungen. Für die Stadt stand bei der Entwicklung der Fläche an oberster Stelle, dass dort kein neues Wohngebiet entsteht, sondern der Ausbau der medizinischen Versorgung vorangebracht wird.

„Die Pläne sind ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, aber auch in den umliegenden Kommunen“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Das zweite Facharztzentrum nahe der Asklepios Klinik bietet die Möglichkeit, zusätzliche Mediziner und weitere Fachgebiete nach Langen zu holen.“

Über den Bebauungsplan berät der Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr am 1. September. Endgültig beschlossen werden soll er in der Stadtverordnetenversammlung am 23. September. Nach der anschließenden öffentlichen Bekanntmachung wird er dann rechtskräftig.

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