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Tote Wasservögel nicht anfassen

Erste Fälle von Vogelgrippe in Nachbarkommunen nachgewiesen

22.12.2020

Nachdem in Nachbarkommunen neue Fälle von Vogelgrippe aufgetreten sind, ruft die Stadt Langen die Bürger zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. So sollten tote Wasservögel auf keinen Fall angefasst werden. Vielmehr sollen diese der Feuerwehr gemeldet werden.

Die Vogelgrippe (offiziell: Geflügelpest) ist eine Tierseuche, die insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen, aber auch bei Schwänen und anderen Wildvögeln auftreten kann. Eine Übertragung auf den Menschen ist zwar sehr selten, im Einzelfall bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel aber möglich. Der Verzehr von Geflügelprodukten, insbesondere, wenn sie erhitzt wurden, ist nach Angaben von Fachleuten absolut unbedenklich. Auch eine Übertragung auf Hunde und Katzen ist äußerst unwahrscheinlich.

Dennoch sollten tote Vögel auf keinen Fall berührt werden. Wer tote oder kranke Wasser- oder Greifvögel bemerkt, wird gebeten, die Freiwillige Feuerwehr Langen, Telefon 06103 90280, zu informieren. Die Einsatzkräfte beseitigen die Tiere und informieren das zuständige Veterinäramt. „Vereinzelte tote Singvögel oder Tauben müssen nicht gemeldet werden“, stellt Stadtbrandinspektor Frank Stöcker klar.

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