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Lärmschutz fürs Wohngebiet Liebigstraße

Vier Tage Verkehrsbehinderungen auf der Nordumgehung

16.11.2020

Damit das künftige Wohngebiet Liebigstraße Nord vor dem Verkehrslärm der Nordumgehung geschützt wird, entsteht entlang der Bundesstraße 486 eine Lärmschutzanlage. Die Errichtung des Bauwerks startet in diesen Tagen. Aus diesen Gründen kommt es von Montag, 23., bis Donnerstag, 26. November, tagsüber zu Behinderungen auf der B 486.

Vom eigentlichen Bau der Schutzanlage dürften die Verkehrsteilnehmer auf der Nordumgehung nur wenig zu spüren bekommen, da die Arbeiten vom Baugebiet her erfolgen. Aus Sicherheitsgründen werden allerdings am südlichen Fahrbahnrand zwischen der Brücke über die Bahnlinie und der Anschlussstelle Hans-Kreiling-Allee rotweiße Warnbaken aufgestellt. Aus diesem Grund wird von 23. bis 26. November jeweils zwischen 10 und 14.30 Uhr in Fahrtrichtung Dreieich-Offenthal eine Wanderbaustelle eingerichtet. Der Verkehr wird von Mitarbeitern der Baufirma geregelt.

Die Lärmschutzanlage wird knapp 900 Meter lang. Sie besteht aus einem Wall mit aufgesetzter Wand, wie dies auch weiter östlich am Wohngebiet Elisabeth-Selbert-Allee der Fall ist. Die Anlage passt sich dem Geländeverlauf an, sodass Wall und Wand nicht einheitlich hoch sind. Die Maximalhöhe des Gesamtbauwerks beträgt acht Meter, liegt aber in vielen Bereichen deutlich darunter.

Bei der Schallschutzwand hat die Stadt Vorgaben zur Farbgestaltung gemacht in der Hoffnung, damit weniger Graffiti-Sprayer anzuziehen. Das Konzept sieht verschiedene Grüntöne vor, oben hell, unten dunkel. Zudem ist die Lärmschutzwand so geplant, dass zur Wohnbebauung hin eine Rankhilfe angebracht werden kann, um eine Wandbegrünung zu ermöglichen.

Vorerst finden nur die Erdarbeiten für den Wall statt. In ihm wird Aushub aus dem Baugebiet aufgeschüttet. Die Wand wird dann später obendrauf gesetzt. Fertiggestellt sein soll die Lärmschutzanlage im März 2022.

Zwischen Wall und der nördlichsten Häuserreihe verbleibt ein etwa 30 bis 40 Meter breiter Streifen. Dort entsteht ein etwa 3,3 Hektar großer Bürgerpark mit Raum für Erholung und Entspannung, aber auch Aktivitäten. Vorgesehen sind ein Bolzplatz, Bewegungsangebote für alle Generationen und ähnliches mehr. Dort wird auch die JuKi-Farm ihren endgültigen Standort finden. Die Planungen dafür beginnen zeitnah. Die Umsetzung erfolgt durch Bonava. Sie ist Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem Projektentwickler, der mit der Erschließung des Gebiets beauftragt ist.

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